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    Zentrum Staldenbach

    Ansicht Südwest (Staldenbach 11, 13)

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    Zentrum Staldenbach

    Ansicht Südwest (Staldenbach 11, 13)

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    Zentrum Staldenbach

    Ansicht Süd (Staldenbach 7, 8, 21)

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    Zentrum Staldenbach

    Ansicht Ost (Staldenbach 21, 9, 1)

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    Zentrum Staldenbach

    Ansicht West (Staldenbach 21)

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    Zentrum Staldenbach

    Durchgang (Staldenbach 3, 5, 6)

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    Zentrum Staldenbach

    Detail Balkone (Staldenbach 9)

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    Der Ortskern von Pfäffikon wurde in den letzten Jahren weitreichend umgestaltet, die attraktive Bahnhofsnähe ausnutzend. Die hoch verdichtete Bauweise des Zentrums Staldenbach setzt hier mit (aussen-)räumlichen Qualitäten einen wichtigen Akzent für innerstädtisches Wohnen und demonstriert eindrucksvoll, was Farbe in der Architektur bewirken kann.

    Chronologie

    Die ortsansässigen Grab Architekten (seit 2011 720° Architekten) realisierten in den Jahren 2009 bis 2013 unter der Leitung  von Janine Vogelsang und Moreno Piccolotto auf dem ehemaligen Industrieareal der Verwo-Gysko in Pfäffikon eine neue Überbauung, die Wohnen, Dienstleistung und Gewerbe vereint – autofrei und im Minergie-Standard.

    Lage

    Die Überbauung liegt am Bahnhof Pfäffikon und somit auch nahe am Zürichsee. Insgesamt neun Baukörper sind nördlich des Staldenbachs abwechselnd längs und quer zu den Gleisen platziert. Die verschiedenen Gebäude bilden so ein neues Quartier, differenziert in öffentliche Strassenräume und halböffentliche Freibereiche. Die Nutzungen sind auf verschiedenen Ebenen verteilt. Der grösste Innenhof liegt erhöht und gewährt somit den Bewohnern der 96 angrenzenden Wohneinheiten eine angenehme Rückzugsmöglichkeit. Mithilfe eines Pflanzkonzepts von Rotzler Krebs Partner wurde versucht, auch den im Eingangsgeschoss liegenden Wohnungen Privatheit zu schaffen. Das Areal ist autofrei, besitzt aber eine Tiefgarage, die von Westen, von der Unterdorfstrasse her erschlossen wird.

    Beschreibung

    Identifikationspunkt des Zentrums Staldenbach ist der neungeschossige Wohnturm. Über eine breite Gasse gelangt man in die Überbauung und zu sieben weiteren, kubischen Baukörpern mit Flachdach. Die Fassaden sind gerastert, mit Loggien aufgelöst oder um Balkone ergänzt. Der Künstler Jörg Niederberger entwickelte ein Farbkonzept für die hoch verdichtete Bebauung, welche die kubische Struktur und die Regelmässigkeit der Gestaltung optisch bricht und dem Zentrum einen einheitlichen Charakter verleiht. Die einzelnen Fassadenteile sind immer mit mindestens zwei – der insgesamt sieben – hellen Farbtönen gestrichen, die entsprechenden Flächen frei komponiert. Im Kontrast zum fröhlichen Farbkonzept stehen die dunklen Fenster- und Türrahmen sowie die Storen.

    Literatur

    Docu Media Schweiz GmbH (Hg.). Schweizer Baudokumentation. Architektur-Jahrbuch. Rüschlikon 2016, o. S. (A20).
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Chiara Conzett

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