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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Ansicht von Norden

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Ansicht von Norden

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Ansicht von Süden

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Detail Fassade

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Ansict von Süden

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Ansicht von Osten

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Blick in die Zone unter dem alten Hallendach

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    Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur

    Detail Dachkonstruktion

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    Den Architekten des Büros Knapkiewicz & Fickert ist es gelungen, die grossmassstäbliche Form von Industriebauten im kleineren Massstab von Wohnhäusern umzunutzen. Dadurch bleibt die Geschichte der alten Lokomotivfabrik weiterhin spürbar. Eine mehrgeschossige Montagehalle konnte in eine Erschliessungszone verwandelt und so erhalten werden. Die Wohnungen in den ersten beiden Gebäuden werden über den vom alten Dach geschaffenen Zwischenraum erschlossen. Mit solchen Massnahmen erzeugt die Integration der alten Lokomotivfabrik eine einzigartige Umgebung, die alt und neu miteinander verbindet.

    Chronologie

    2001 gewannen die Zürcher Architekten Knapkiewicz & Fickert den Wettbewerb für die Wohnüberbauung auf dem ehemaligen Gelände der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur. Sie stellten den Bau 2007 fertig.

    Lage

    Die Überbauung befindet sich im südwestlich des Hauptbahnhofs Winterthur gelegenen Sulzerareal. Die Parzelle wird im Südosten von der Agnesstrasse und im Südwesten von der Oberen Briggerstrasse erschlossen. Der Kopfbau steht entlang der Agnesstrasse, drei weitere Zeilen sind mit der Stirnseite zur Oberen Briggerstrasse ausgerichtet. Der Komplex liegt neben einem kleinmassstäblichen Wohnquartier; im Nordwesten grenzt die Parzelle an das Einkaufszentrum «Lokwerk».

    Beschreibung

    Die Fabrikanlagen wurden durch vier parallele Hauszeilen ersetzt. Sie haben je eine Länge von 88 Metern und enthalten insgesamt 120 Wohnungen. Die 25 Wohnungstypen unterscheiden sich in ihrer Grösse, Gliederung und Materialisierung. Die Geschosszahl variiert zwischen vier und sechs. Die Gebäudefassaden sind teils verputzt und teils mit Sichtbackstein verkleidet. Der Kopfbau und die südwestliche Seite der dritten Hauszeile haben kleinteilige Fenster und Sichtbacksteinwände. Die zweite und vierte Hauszeile sowie ein Abschnitt der dritten haben hochformatige Fenster und einen groben Kellenwurfputz. Helle Feinputzbänder unterteilen den erdfarbenen Kellenwurfputz in eine Gitterstruktur, wodurch die Wände an Plastizität gewinnen. Das Dach der alten Fabrikhalle wurde mitsamt der Stahlkonstruktion erhalten. Dieses Dach und die enge Anordnung der Überbauung unterstreichen die industrielle Anmutung. Auf den Längsseiten der Halle schliessen sich der Kopfbau und die zweite Hauszeile an. Dazwischen entsteht ein überdeckter Erschliessungsraum und Spielhof, der aufgrund der Dachverglasung hell wirkt. Einen Blickfang im Raum bilden die auskragenden Wohnungseingänge aus grünen Wellplatten, deren Farbe im Anstrich der Fassade aufgegriffen wird. Zwischen den weiteren Hauszeilen vernetzen Passagen, Vorgärten und doppelgeschossige Loggien die Aussen- mit den Innenräumen.

    Literatur

    • Bächinger, Heinz. Überbauung Lokomotive, in: Winterthur Glossar (online)
    • Knapkiewicz & Fickert. Wohnüberbauung Lokomotive Winterthur (online)
    • Simon, Axel. Alt, neu, altneu. Wohnungsbau „Lokomotive“ in Winterthur: Knapkiewicz & Fickert Architekten, in: Bauwelt 13 (2007), S. 20–25 (online)
    • Loderer, Benedikt. Wohnung für die Existenzvielfalt : Lokomotive Winterthur, in: Hochparterre 19 (2006), Heft 12, S. 24–25 (online)
    • Esch, Philipp. St. Petersburg – Winterthur – Neapel : Wohnüberbauung „Lokomotive“ von Knapkiewicz & Fickert, in: Werk, Bauen + Wohnen 94 (2007), S. 36–44 (online)
    • Aeberhard, Beat. Industrieareale als Wohnlabor, in: Tec21 135 (2009), Heft 35, S. 18–22 (online)
    Stand
    2022
    Bearbeitung
    Joel Romano und Vanessa Perrone

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