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    Schulhaus Ehret B

    Ansicht Ost

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    Schulhaus Ehret B

    Ansicht Süd

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    Schulhaus Ehret B

    Ansicht Nord

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    Schulhaus Ehret B

    Fassade (Detail)

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    Schulhaus Ehret B

    Eingang

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    Verbindung

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    Schulhaus Ehret B

    Ansicht Nordost (Ausschnitt)

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    Die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Ehret B brachte eine Hierarchisierung der vorher allesamt flachen Bauvolumen auf dem Hünenberger Schulareal und machte das Schulhaus Ehret B zum Kern der Anlage. Die einheitliche Fassade erzeugt ein harmonisches Volumen mit markanter Horizontalgliederung. Der moderne Bau weist einen klassizistischen Einschlag auf und nimmt damit eine relevante zeitgenössische Tendenz auf.

    Chronologie

    Das Schulhaus Ehret A wurde 1953 vom Chamer Architekten Otto von Rotz erbaut. 1974 kam auf der gegenüberliegenden Seite des Ehretwegs das Schulhaus Ehret B des Baarer Architekturbüros H. Müller A. Staub Architekten hinzu. 1989 wurde der Bau saniert und um einen Werkraumtrakt ergänzt. Im Rahmen eines Projektwettbewerbs begann 2009 die Planung für eine neuerliche Sanierung und eine Erweiterung von Ehret B. Als Gewinner des Wettbewerbs 2011 realisierten die Fiechter Salzmann Architekten das Projekt in den Jahren 2014 bis 2016.

    Lage

    Das Oberstufenschulhaus Ehret B ist Teil der Schulanlage Ehret mit den Gebäudekomplexen A, B und C. Das Schulareal befindet sich im Zentrum von Hünenberg und ist über die Zentralstrasse und den Ehretweg erschlossen. Das Oberstufenschulhaus liegt zwischen den Schulhäusern Ehret A und C und ist mit letzterem über eine geschlossene Verbindungsbrücke im ersten Obergeschoss gekoppelt. Durch die Terrassierung des Geländes entsteht eine Verbindung zu den nordöstlich angrenzenden Sportfeldern. Der Haupteingang des Oberstufenschulhauses liegt am Ehretweg, an der Südwestseite des Gebäudes. Er ist mit einer Kaskaden-Freitreppe erschlossen und mit einem weit auskragenden Vordach geschützt. Zwei weitere Eingänge befinden sich auf der Rückseite des Gebäudes.

    Beschreibung

    Das Schulhaus Ehret B umfasst ein in den Hang getieftes Sockelgeschoss, ein Erdgeschoss und drei Obergeschosse. Im Rahmen der Erweiterung wurde über dem bestehenden Sockel die Stahlbauweise als Massivbau neu aufgebaut und das Schulhaus um zwei Geschosse aufgestockt sowie im Nordwesten erweitert. Es besteht aus einem Kopfbau, einem Schulzimmertrakt, einem zweigeschossigen Annex und einem Werkstatttrakt auf der Rückseite. Dem gesamten Bau ist eine Kompaktfassade mit gerundeten Ecken vorgeblendet. Die vorgefertigten Fassadenteile sind hell verputzt. Die Geschosse werden durch ein umlaufendes, dunkles Gurtgesims auf Brüstungshöhe horizontal gegliedert. Dieses korrespondiert mit dem Rand des Flachdachs, das über einer schmalen Hohlkehle ansetzt. Die Holzmetallfenster sind mit einem bronzenen Rahmen gefasst und mit Rafflamellenstoren versehen. Den asymmetrisch geteilten Lüftungsflügeln der Obergeschosse sind gelochte Gitter vorgesetzt, die ebenso wie die Brüstungselemente den bronzenen Farbakzent verstärken. Dem eingeschossigen Werkstatttrakt im Südosten sind neun diagonal ansteigende Sheddächer aufgesetzt. Der Anbau ist mit dunklen Metallpaneelen verkleidet.

    Der Grundriss des Schulhauses Ehret B folgt der Dreiteilung des Hauptbaukörpers. Die Bereiche sind durch ein Atrium verbunden. In den unteren Geschossen finden sich unterschiedliche Nutzungen, während in den Obergeschossen ausschliesslich Unterrichtsräumlichkeiten angeordnet sind. Alle Schulzimmer sind von zwei Seiten belichtet. Das zentrale, von einem grossen Oberlicht erhellte Atrium ist zugleich Erschliessungs- und Kommunikationsraum. Der offene Lernbereich ist mit geschwungenen Treppenläufen belebt und wird als Treffpunkt der gesamten Schulanlage sowie für Ausstellungen und Präsentationen genutzt.

    Literatur

    Gemeinde Hünenberg (Hg.). Sanierung und Erweiterung Oberstufenschulhaus Ehret B. Hünenberg 2016, S. 2–5. – Fritze, Lilian. Moderne Lernumgebung in Hünenberg, in: Zuger Woche 10/2016, S. 4. – Büro für Bauökonomie AG (Hb.). Bericht des Preisgerichtes. Luzern 2011, S. 16–17.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Michelle Schmidiger

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