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    Rolex Learning Center

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    Rolex Learning Center

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    Rolex Learning Center

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    Rolex Learning Center

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    Rolex Learning Center

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    Rolex Learning Center

    Innenraum

    Rolex Learning Center

    Innenraum

    Rolex Learning Center

    Innenraum

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    SANAA haben mit dem Rolex Learning Center in Lausanne einen bedeutenden Beitrag zur organischen Baukunst geleistet und damit der innovativen CAAD-Formensprache einen Durchbruch gebracht. Das japanische Architektenduo hat mit einem radikalen Raumkonzept eine Lernlandschaft der Zukunft kreiert.

    Chronologie

    Im Gründungsjahr der École Polytechnique Fédéral de Lausanne 1968 zogen die Lausanner Universität und Hochschule aus dem Stadtzentrum an den südlichen Rand der Vorortsgemeinde Ecublens. In mehreren Etappen entstand hier seitdem eine international bedeutende, interdisziplinäre Wissensstadt. Im Zuge der dritten und jüngsten Ausbauetappe «Campus 2000» wurde ein internationaler Wettbewerb zum Bau des Rolex Learning Centers ausgeschrieben, den das renommierte japanische Architekturbüro SANAA für sich entscheiden konnte. Der Neubau wurde 2010 eröffnet. Kurz danach wurden die federführenden Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa mit den Pritzkerpreis ausgezeichnet.

    Lage

    Das Rolex Learning Center befindet sich am Südende des weitläufigen Hochschulcampus direkt an der Autobahn A1. Der Genfersee folgt 200 Meter weiter südlich. Das Learning Center ist in eine Wiesenfläche eingebettet, die mit Fusswegen durchzogen ist. Fünf Wege enden unter dem aufgeständerten Gebäude und erschliessen es. Mit einer Grundfläche von 20’000 Quadratmetern sprengt der Neubau deutlich den Massstab der bestehenden Universitätsbauten und vermittelt eine klare Aussage: Hier steht das neue Zentrum.

    Beschreibung

    Der im Grundriss rechteckige Eingeschossbau weist eine Länge von 160 Metern und eine Breite von 120 Metern auf. Was in der Draufsicht wirkt, ist im Bauvolumen völlig aufgelöst: Das Rolex Learning Center formt eine Hügellandschaft und schwingt sich über den Köpfen der Besucherinnen und Besucher auf und ab. An elf unterschiedlich ausgestalteten ovalen Öffnungen ist das Bauvolumen durchbrochen. Damit wird ein weitläufiger, spannungsreicher wie auch geschützter Raum kreiert. Das an der Unterseite des Volumens reflektierende Licht lässt das Bauvolumen scheinbar schweben. Dort wo es den Boden berührt, wird Zugang ins Gebäude gewährt. Das anspruchsvolle Architekturkonzept beruht auf einem Mischtragsystem. Um den Wellenboden auf beide Seiten zu wölben und die daraus resultierenden Gewölbe stützenfrei zu belassen, haben die Ingenieure auf 850 Tonnen Rundstahl gesetzt. So handelt es sich beim Rolex Learning Center im Kern um eine Stahlkonstruktion, die lediglich von einem Betonkleid umhüllt wird. Zwischen Boden und Decke ist eine raumhohe Verglasung gespannt.

    Das Rolex Learning Center beherbergt eine bedeutende Bibliothek mit rund 700 Arbeitsplätzen, gastronomische Einrichtungen und ein internationales Kulturzentrum. Die Architektur ist Programm: Die labyrintische Landschaft mit Steigungen von bis zu sechs Prozent formt einen einzigen, gigantischen Innenraum und wird so zum Ausdruck einer neuen Form des Lernens und Lehrens. Wissen soll hier ungehindert vermittelt, ausgetauscht und angeeignet werden. Die fliessenden Übergänge zwischen innen und aussen eröffnen laufend neue Ein- und Ausblicke. Der Raum bietet sowohl Weite und Offenheit wie auch Nischen und ruhige Ecken.

    Literatur

    Della Casa, Francesco und Meilz, Eugene. Rolex Learning Center. Lausanne 2010. – Buzzi, Francesco; Joanelly, Tibor. Weisse Leere: das «Rolex Learning Center» in Lausanne von SANAA, in: werk, bauen + wohnen 5/2010, S. 10–19. – Hönig, Roderick. Ein Wellenboden für den Geist: Learning Center EPFL, in: Hochparterre 10/2008, S. 30–33. – Hönig, Roderick. Eine Hochschule sucht ihr Zentrum, in: Hochparterre 4/2007, S.16–24.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Johanna Bucher

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