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    Kolonnade

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    Innenraum (Halle)

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    Innenraum (Korridor)

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    Die architektonische Qualität der Küssnachter Raiffeisenbank liegt in der feinen Proportionierung der Fassaden und dem Bezug des Materials zur Innerschweiz. Die ebenso markante wie abstrakte Kunststeinhülle schafft mit ihren differenzierten Stützenabständen und den unterschiedlich formulierten Geschossen eine Verschmelzung von Architektur und Plastik. Entsprechend wurde der Bau mit «Best architects 12» ausgezeichnet.

    Chronologie

    Die Raiffeisenbank in Küssnacht am Rigi ist eine von gut 900 Raiffeisenbankfilialen in der Schweiz. Für den geplanten Neubau in Küssnacht am Rigi wurde 2007 ein Wettbewerb ausgeschrieben, den die Luzerner Architekten Ivo Lütolf und Daniel Scheuner mit dem Projekt «Nagelfluh» gewannen. Nagelfluh nimmt Bezug auf die Geologie der nahegelegene «Königin der Berge», die Rigi.

    Lage

    Die Bankfiliale befindet sich im Ortskern von Küssnacht am Rigi an der Bahnhofstrasse. Der Haupteingang liegt an der Südecke und ist dem Ortskern zugewandt. Das Parkdeck auf der Hausrückseite wird über eine Stichstrasse erschlossen.

    Beschreibung

    Der auffällige, quaderförmige Baukörper passt sich mit seiner leicht schräg gestellten Front dem Verlauf der Bahnhofstrasse an, unterscheidet sich in seiner Gestalt jedoch deutlich von seinen historischen Nachbargebäuden. Das Gebäude umfasst vier Vollgeschosse, drei davon bieten der Raiffeisenbank Platz. Da die Bauordnung im Küssnachter Ortskern ein Viertel Wohnnutzung vorsieht, wurde im obersten Geschoss eine grosszügige Wohnung angeordnet. Entlang der Bahnhofstrasse ist das Eingangsgeschoss eingezogen und formt eine Kolonnade. Weitere Zäsuren bilden ein auf der Nordwestseite in die beiden oberen Geschosse eingeschnittener, zweigeschossiger Innenhof und eine strassenseitig angeordnete Loggia im Attikageschoss. Der Baukörper ist vollständig verglast. Darüber liegt eine Schicht aus vertikalen Wandpfeilern aus Kunststein. Die Abstände zwischen den Wandpfeilern variieren. Die Kolonnaden umfassen jeweils vier Achsen, in den Obergeschossen geht jeder zweite Wandpfeiler durch. Dazwischen ist je nach Funktion eine weitere Achse von Wandpfeiler angeordnet. Auf der Seite der Bahnhofstrasse sind etwa die beiden mittleren Geschosse verdichtet, an der Südostseite das unterste und das oberste Geschoss. In der Schrägsicht bilden die Wandpfeiler eine geschlossene Fläche. Das Flachdach wird von einer horizontalen Kunststeinblende zusammengefasst. Die Oberfläche des Kunststeins lehnt sich an die lokal anzutreffende Gesteinsart Nagelfluh an.

    Die Innenwände und Treppen der Raiffeisenbank sind mit Luzerner Nussbaumholz verkleidet, für den Bodenbelag wurde Terrazzo gewählt. Die Möblierung folgt dem puristischen Gestaltungskonzept: Im Eingangsbereich stehen zwei schwarz glänzende Würfel, die als Schalter dienen. Das Gebäude ist über zwei Treppen erschlossen, das Treppenhaus der Wohnung dient der Bankfiliale als Fluchtweg.

    Literatur

    Best architects Award (Hg.). lütolf und scheuner, architekten. Raiffeisenbank am Rigi. 2012 (online). – Simon, Axel. Tausend Stäbe, eine Welt: eine Raiffeisenbank betört im Inneren, scheitert aber an der Ecke, in: Hochparterre 5/2011, S. 58–61. – Ein Kleid aus Nagelfluh. Raiffeisenbank am Rigi, Küssnacht am Rigi, 2010, in: swiss-architects 20.1.2011 (online).
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Flavio Anselm

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