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    Kantonales Lehrerseminar

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    Übersicht

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    Innenhof

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    Ansicht Nord (Ausschnitt)

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    Innenraum (Foyer)

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    1960 errichteten Adolf und Lis Amman-Stebler ihr erstes Schulhaus in Schwarzenberg, es folgten das Hofmattschulhaus Meggen (unrealisiert), dann Hitzkirch. Das ehemalige Lehrerseminar zählt zu den Hauptwerken des Architektenpaars. Danach konnten sie noch die Schulhäuser in Vitznau (1967) und Altishofen (1970) realisieren. Hitzkirch ist ein Musterbeispiel des Sichtbeton-Brutalismus in einer äusserst differenzierten Gliederung und Detailausformung, die dem grossvolumigen Baukomplex sehr wohl tut. Die Formensprache des ehemaligen kantonalen Lehrerseminars weist klare Bezüge zum Werk Le Corbusiers auf.

    Chronologie

    Das seit 1868 in einer ehemaligen Deutschordens-Kommende untergebrachte kantonale Lehrerseminar benötigte neue Räumlichkeiten: Klassenzimmer, Musikschule, Turn- und Schwimmhalle, Aula, Konvikt und Sekretariat. Grundlage für den Neubau bildete ein in den Jahren 1962/63 durchgeführter Wettbewerb. Die Wettbewerbsgewinner Adolf und Lis Ammann-Stebler realisierten dieses komplexe Unterfangen in einer konzentrierten, geschlossenen Überbauung in den Jahren 1967 bis 1970. Seit 2006 dient der Baukomplex als interkantonale Polizeischule.

    Lage

    Das ehemalige Lehrerseminar befindet sich am südöstlichen Rand von Hitzkirch an erhöhter Lage, erschlossen von der Seminarstrasse. Sämtliche Gebäude sind an der Seminarstrasse, beziehungsweise dem abzweigenden Heideggerweg angeordnet. Die sorgfältig in den Hang integrierten Baukörper sind mit einem vielfältigen Wegenetz aus Durchgängen, Gassen, Arkaden, Treppen und Plätzen miteinander verbunden. Die gedeckten Verbindungswege zwischen den einzelnen Gebäuden gehen fliessend in Pausenbereiche über und werden im Eingangsbereich durch einen Teich unterbrochen: Der Baukomplex bildet eine eigene kleine Stadt.

    Beschreibung

    Der höchste Baukörper ist das sechsgeschossige Konvikt. Die Schlafräume sind im Raster über einem verglasten Erdgeschoss angeordnet und gegen Süden und gegen Osten orientiert. Alle Einheiten verfügen über eine Loggia mit Betonraster-Brüstung, die Räume sind vollverglast. Der Winkelbau wird von einem Erschliessungskern vertikal akzentuiert. Der geschlossene Kubus führt auf eine weitläufige Dachterrasse. Einen Gegenpol bildet der Schultrakt im Norden der Anlage, der sich durch hohe Geschosse und grosse Fensteröffnungen auszeichnet, die allesamt von Betonkörpern gefasst werden: massiv in der Horizontalen, filigran in der Vertikalen. Sämtliche Dächer sind als Flachdächer ausgebildet und in der Höhe versetzt, was die sorgfältige Einbettung ins Gelände verstärkt. Die Abtreppung ist auch in den Grundrissen der einzelnen Gebäude und in den Fassadenschichten wiederzufinden. Trotz ihrer einfachen, rechteckigen Formen wirken alle Gebäude sehr skulptural, unterstützt von der Formbarkeit des Sichtbetons, die sich etwa in Gesimsen, Brüstungssprüngen und Schlitzen niederschlägt.

    Literatur

    Amman-Stebler, Adolf und Lis (Hg.). Adolf + Lis Amman-Stebler. Bauten Projekte 1947–1997. Reussbühl 2006, S. 10–11, S. 62. – Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006. S. 168–169. – Zeller, Christa (Hg.). Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 231. – Projektwettbewerb für die Erweiterung des Lehrerseminars Hitzkirch, in: Schweizerische Bauzeitung 13/1964, S. 208. – Denkmalpflege und Archäologie (Hg.). Kantonales Bauinventar Luzern.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Sandro Amgarten

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