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    Schwyzer Kantonalbank

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    Haupteingang (Detail)

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    Der Hauptsitz der Schwyzer Kantonalbank ist mit seiner kantigen und kubischen Form ein wichtiger Zeitzeuge aus der Epoche des Brutalismus. Prägend für das 1968 eröffnete Bankhaus ist die aussergewöhnliche Materialisierung und Bänderung der Fassaden mit grünlichen Natursteinplatten.

    Chronologie

    Der Hauptsitz der Schwyzer Kantonalbank wurde von den Zürcher Architekten Hafner Räber geplant. Nach drei Jahren Bauzeit konnte das Bankgebäude im Jahr 1968 bezogen werden. Von April 2002 bis Dezember 2003 wurde das Gebäude unter der Leitung der BSS Architekten einer Betonsanierung unterzogen und neu gedämmt. Die Natursteinplatten wurden unter Berücksichtigung des Plattenbilds bestmöglich erneuert. 2011/12 wurde die Schalterhalle von der Marty Architektur AG modernisiert.

    Lage

    Die Kantonalbank liegt am leicht geneigten Hang unterhalb der stark befahrenen Bahnhofstrasse unweit des Schwyzer Hauptplatzes. Das Gebäude besitzt repräsentative Nachbarn: Gegenüber befindet sich das Forum Schweizer Geschichte, das in einem barocken Korn- und Zeughaus untergebracht ist, im Westen das historistische Polizeigebäude. Der Haupteingang und die Parkplätze der Bank sind an der Bahnhofstrasse situiert.

    Beschreibung

    Das flach gedeckte, kubische Bankhaus besteht aus zwei Teilen: einem längsrechteckigen Baukörper mit zwei Geschossen und einem sechsgeschossigen Turmaufsatz mit quadratischem Grundriss. Talseitig, auf der Gebäuderückseite, ist ein Sockelgeschoss in das Gelände eingetieft. Hier ist unter anderem eine Autoeinstellhalle untergebracht. Der gesamte Bau ist mit Verde Spluga-Steinplatten mit differenzierter Maserung verkleidet, die dem Gebäude einen markanten Grünton verleihen. Der Baukörper ist streng gerastert. Die verglasten Fassaden des überhohen Eingangs- und des Obergeschosses sind zurückversetzt. Die Brüstungen der Obergeschosse und die Attika setzen als umlaufende Steinbänder mit feinem Fugenbild einen gewichtigen horizontalen Akzent. Am Flachbau sorgen Pfeiler für die vertikale Struktur und zeichnen das Traggerüst des Gebäudes nach. Beim Turmbau fehlen die Pfeiler und die auskragenden Brüstungen verleihen dem Bau das Aussehen einer gewaltigen Steinskulptur. Die Dualität von Leichtigkeit und Schwere wird durch einige Unterbrechungen des Rasters noch verstärkt, etwa der Fassung der Fenster im fünften Geschoss an der Südostecke, einer geschossübergreifenden Verglasung auf der Westseite sowie einem Rücksprung des Dachgeschosses und dessen Akzentuierung durch ein äusserst schmales Fensterband.

    Im Innern des Bankhauses kontrastieren dunkle Marmorböden mit Wänden aus hellen Natursteinplatten und Sichtbetonpfeilern.

    Literatur

    Grob, Walter. Hauptsitz Kantonalbank Schwyz, in: Architektur & Technik 10/2004, S. 50–52.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Julia Häfeli

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