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    Zwei Doppelhäuser

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    Nachverdichtung ist eine nachhaltige wie ressourcenschonende Bauweise, die jedoch besondere Herausforderungen stellt. Aufgrund der dunklen Farbigkeit und der einfachen Form der Doppelhäuser verliert der Eingriff im Park an der Dreilindenstrasse an Gewicht. Die beiden fein detaillierten Doppelhäuser bilden ein harmonisches Ensemble, das ganz am Anfang der Entwicklung der heute dominierenden kubischen Baukultur steht.

    Chronologie

    Der Luzerner Architekt Daniele Marques errichtete in den Jahren 1998/99 zwei Doppelhäuser – eine Nachverdichtung im Park einer aus der Jahrhundertwende datierenden Villa.

    Lage

    Die Dreilindenstrasse und die folgende Landschaustrasse umrunden die Kuppe des Dreilindenparks, der Luzern im Nordosten überragt. Das Areal wird im Nordwesten durch einen Eichenwald begrenzt. Die im ehemaligen Park leicht versetzt situierten Doppelhäuser werden über eine Stichstrasse erschlossen. Um auf engstem Raum ein Maximum an Privatheit zu gewährleisten, führt zu jeder Wohneinheit eine separate Holzbrücke, welche das abfallende Gelände nivelliert. Je eine Haushälfte wird über die südöstliche Schmalseite, die jeweils andere über die nordöstliche Längsseite erschlossen.

    Beschreibung

    Die Form der beiden Doppelhäuser resultiert einerseits aus dem Verlauf der Grenzlinien, andererseits aus dem Wunsch nach einer optimalen Ausnutzung der verfügbaren Fläche. Über den trapezförmigen Grundrissen erheben sich zwei zweigeschossige, flach gedeckte Kuben. Die beiden Massivbauten sind mit einem dunkelgrünen und einem dunkelblauen Putz überzogen. In den Quader sind den individuellen Bedürfnissen der Bewohner entsprechend Fenster angeordnet, teilweise fassadenbündig, teilweise mit tiefer Leibung. Auffällig sind die formal reduzierten Details bei Fensterbänken, Stürzen und Dachrändern. Im Nordwesten ist in jede Wohneinheit eine hofartige Loggia eingeschnitten, die einen Panoramablick über die Stadt bietet.

    Die Innenräume der Doppelhäuser sind durchgehend in Weiss gehalten und mit unterschiedlichen Holzböden ausgestattet. Das Wohnzimmer und die Küche sind in den Obergeschossen angelegt, die Schlaf- und Nebenräume auf das Erd- und im Sockelgeschoss verteilt.

    Literatur

    Adam, Hubertus; Kapfinger, Otto; Oechslin, Werner et al. (Hg.). Daniele Marques. Zürich 2003, S. 90–99. – Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 165. – Architekturbibliothek Luzern (Hg.). Daniele Marques: Wohnhäuser. 2x2. Basel 2001, S. 14–25.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Raphael Maurer

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