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    Zugorama

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    Das Zugorama vertritt als einer der wenigen Zentralschweizer Bauten die Tendenz zu rein weissen Gebäuden innerhalb der Postmoderne. Die Realisierung fällt in die Zeit der ersten europäischen Werke des amerikanischen Pioniers dieser Stilrichtung, Richard Meier. Das kubische, durch runde Elemente angereicherte und im Detail fein durchgestaltete weisse Volumen setzt einen wichtigen baulichen Akzent an der Ausfallstrasse von Zug.

    Chronologie

    Das Zugorama ist das Ausstellungs-, Schulungs- und Restaurantgebäude des Haushaltsgeräteherstellers V-Zug und wurde aufgrund eines Wettbewerberfolgs durch die Architekten Hafner Wiederkehr Partner in den Jahren 1986 bis 1988 erstellt.

    Lage

    Der repräsentative Bau befindet sich an der Baarerstrasse, die Zug mit Baar verbindet, an der Ecke zur Ahornstrasse. Während die gegenüberliegenden Riegel dem Strassenraum folgen, springt die Bebauung auf der Ostseite zurück. Sowohl das Zugorama wie die im Norden angrenzenden Wohnbauten sind mit Bäumen von der Strasse abgeschirmt. Im Süden wird die Strassenkreuzung durch ein Hochhaus akzentuiert. Östlich des Zugoramas ist ein Besucherparkplatz angeordnet, gefolgt vom weitläufigen Areal der V-Zug. Das Zugorama wird über die der Ahornstrasse zugewandten, schmalen Südseite her erschlossen.

    Beschreibung

    Das flach gedeckte Gebäude ist ein länglicher Kubus und mit einem extensiv begrünten Flachdach abgeschlossen. Interessant ist der Querschnitt: Die Westseite mit den repräsentativen Räumen ist zweigeschossig, der Ostteil dreigeschossig ausgebildet, und dazwischen liegt ein Oberlicht. Der Bereich des Haupteingangs ist schräg in den Kubus eingeschnitten und verglast. Ein elliptisch geformtes Vordach und eine Säule akzentuieren den Zugang. Im Osten befindet sich ein schmuckloser Nebeneingang sowie zwei regelmässig unterteile Fensterbänder. Das Pfeilermotiv findet sich auch an der Westfassade, wo die zweigeschossige Glasfront zurückspringt. Der entstehende Freibereich beziehungsweise die kleinen Balkone sind mit einer monumentalen Pfeilerreihe strukturiert. Die Ostfassade wird durch einen in einem Segmentbogen vorspringenden Risalit gegliedert, der zu einer grossen Rotunde gehört, die in den Bürotrakt eingeschrieben ist. Zusätzlich sind die beiden Obergeschosse um einen schräg auskragenden Annex ergänzt, der in Balkonen endet. Die Fenster an der Ostfassade sind in Vierergruppen zusammengefasst. Die Rotunde ist vollflächig verglast. Sämtliche Fassaden sind mit querrechteckigen, weissen Stahlblechpaneelen verkleidet, die sich in einem regelmässigen Raster über das ganze Gebäude ziehen.

    Die Innenräume des Zugoramas sind repräsentativ und offen gestaltet. An den 3,5 Meter hohen Eingangsbereich grenzen der Empfang und eine offene Küche mit Bar an. Durch massive Säulen wird der Raum in einen Ausstellungsbereich und in geschlossene Arbeitsbereiche unterteilt. In der Gebäudemitte führt eine zweiläufige Treppe in die Obergeschosse. Die gerasterte, weisse Fassadenstruktur prägt auch die Innenräume. Boden und Decke kontrastieren in grauem Granit und weissen Akustikplatten.

    Literatur

    Hafner, Leo. LHA, Leo-Hafner-Archiv. Bilder, Plastiken, Bauten. Steinhausen 2009, S. 306–313. Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1920–1990. Zug 1992, S. 70. – Krafft, Anthony. Neubau Zugorama: Gebäude für Ausstellung/Schulung/Personal- und Gästerestaurant, 6300 Zug, in: AS Schweizer Architektur 88/1989, Nr. A IV 2.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Désirée Wismer

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