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    Zentrumsüberbauung

    Ansicht Südwest Geschosswohnungsbau

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    Zentrumsüberbauung

    Ansicht Südwest Querriegel

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    Zentrumsüberbauung

    Nordfassade Querriegel

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    Zentrumsüberbauung

    Detail Nordfassade

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    Zentrumsüberbauung

    Detail Nordfassade

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    Zentrumsüberbauung

    Detail Südfassade

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    Zentrumsüberbauung

    Ansicht West

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    In der Erwartung, dass die Bevölkerungszahl weiterhin massiv steigen würde, entstanden in den 1960er-Jahren vielerorts Satellitenstädte. Die Zentrumsüberbauung in Ruopigen der Dolf Schnebli Tobias Ammann Partner AG zeugt von einer architektonischen Neuinterpretation der 1920er-Jahre-Architektur und ist in Grösse und Angebot wohldosiert.

    Chronologie

    Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums erschloss die Gemeinde Littau in den 1960er-Jahren ein neues Areal zwischen dem Dorfzentrum und Reussbühl. Auf 530’000 Quadratmetern sollten Wohnungen für 900 Einwohner, ein neues Verwaltungszentrum für die Gemeindebehörden, Schulhäuser, Kirchen, ein Geschäftszentrum und Restaurants entstehen. Sieger des städtebaulichen Ideenwettbewerbs von 1962/63 war Dolf Schnebli. Sein Konzept wurde 1964 an der Expo in Lausanne als vorbildlicher urbanistischer Entwurf ausgestellt: Bei der Ausarbeitung des Gestaltungsplans war auf eine strikte Trennung von Fussgängerzonen und Autoverkehr geachtet worden: Das Areal ist von einem Fusswegenetz durchzogen, das Plätze und Freiflächen verknüpft. Zwar wurde später einiges revidiert, doch der Architekt konnte einen Grossteil seiner Planung umsetzen, ab 1982 in Bürogemeinschaft mit Tobias Ammann. Die Zentrumsüberbauung wurde von 1983 bis 1987 realisiert.

    Lage

    Die Zentrumsüberbauung umfasst ein grosses Areal zwischen der Ruopigenstrasse, der Ruopigenhöhe und dem gleichnamigen Platz. Der wohl markanteste Bau, ein in Ost-West Richtung verlaufender Querriegel, beschliesst die Anlage im Süden. Er ist über eine gläserne Einkaufspassage mit seinem nördlichen Nachbarn, einem markant aufgeständerten Geschosswohnungsbau verbunden. Im Süden und im Westen liegen die Primarschule, weitere Wohnüberbauungen sowie Grünflächen.

    Beschreibung

    Der achtgeschossige, flach gedeckte Riegel bietet im Erdgeschoss Raum für Geschäfte und Restaurants, darüber sind die Wohnungen angeordnet. Die Geschäfte sind auf der Nordseite um eine Kolonnade in einer Stahlkonstruktion ergänzt. Die Aufhängung des Dachs greift über das erste Obergeschoss mit einer Laubengangerschliessung hinweg. Weitere Laubengänge finden sich im vierten und im sechsten Geschoss. Dazwischen treten die Wohneinheiten als rot eingefärbte, vorfabrizierte Sichtbeton-Wandtafeln mit querformatigen Rasterfenstern in Erscheinung. Den Abschluss im siebten Obergeschoss und nach Westen bilden graue Sichtbetontafeln, die lediglich von kleinen Rechteckfenstern durchbrochen sind. Die Westfassade ist mit geschosshohen Fensterflächen versehen, die leicht zurückversetzt sind und mit schmalen Austritten eine Schichtwirkung erzeugen. Auf der Südseite alternieren vorgehängte Balkons mit Erkern in vier Achsen. Die beiden obersten Geschosse weisen eine besonders ausladende Balkonzone über die gesamte Gebäudelänge auf, die auskragende Glas-Überdachung variiert das Thema der Kolonnade im Erdgeschoss der Nordfassade.

    Literatur

    Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 379–380. – Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 224–225. – Ein Stadtfragment: Bebauungsplan und Zentrumsüberbauung, Ruopigen, Littau LU (1962–1987), in: Werk, Bauen + Wohnen 77/1990, S. 26–31. – Zeller, Christa (Hg.). Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 236. – Dolf Schnebli. Grünplanung für die Überbauung Ruopigen bei Littau/LU, in: Anthos. Zeitschrift für Landschaftsarchitektur 11/1972, S. 10–14.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Julian Pauchard

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