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    Wohnüberbauung Im Büel

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    Wohnüberbauung Im Büel

    Fassade (Detail)

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    Erschliessung

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    Die kubische, repetitive Bauweise und die Massivität vermittelnden Kalksandsteinfassaden verleihen den Bauten einen kühlen und strengen Ausdruck und betonen die Privatsphäre. Die vielfachen Erschliessungswege des Gebäudeensembles, der Hof und die begrünten Flächen wiederum schaffen einen qualitätvollen, halböffentlichen Raum und unterstützen die Belebung des Quartiers. Der Arbeitsgemeinschaft ist eine Verdichtung gelungen, die – ohne in einen Schematismus zu verfallen – die lockere Struktur des Ortes aufnimmt. Die Zuwegungen und der interne Platz schaffen wichtige Begegnungs- und Kommunikationsräume, während die strengen Baukörper das private Wohnen als Rückzugsraum betonen.

    Chronologie

    Die Wohnüberbauung Im Büel wurde in den Jahren 1983 bis 1986 von der Arbeitsgemeinschaft Egli Rohr sowie Dolf Schnebli Tobias Ammann Partner AG projektiert und umgesetzt. Ausser einigen Instandhaltungsarbeiten zeigt sich die Wohnüberbauung im ursprünglichen Zustand.

    Lage

    Das Areal liegt am nördlichen Ortsrand von Baar, begrenzt von der Mühlegasse im Norden, der Büelstrasse im Osten sowie der Bahnstrecke Zug-Zürich im Westen. Die flache Topografie begünstigt keine spezifische Gebäudeausrichtung, so zeigen sich mehr Umgebung und Infrastruktur für die Orientierung der Gebäude verantwortlich. Entsprechend des heterogenen Umfelds sind die fünf unterschiedlich langen Reihenhauszeilen differenziert auf dem Areal platziert. Dadurch entstand ein freies Ensemble, welches sich mit weiteren Liegenschaften durchmischt. Der Zugang zum Areal führt über vier individuelle Wegsysteme, die sich im zentralen Hof sammeln. Die Gebäudezugänge liegen jeweils auf der Ost- oder der Nordseite, die restlichen Flächen sind als Grünbereiche gestaltet. Die Architekten schufen trotz der zentralen Lage und der engen Anbindung an den Verkehr eine ruhige Wohnsituation.

    Beschreibung

    Die Reihenhäuser sind gestapelt, die vier- bis fünfgeschossigen Bauten mit einem Satteldach gedeckt. Die einzelnen Zeilen bestehen aus mehreren Gebäudesegmenten, die repetitiv und in unterschiedlicher Anzahl aneinandergereiht sind. Daraus ergeben sich identische Wohnungstypen, welche aber aufgrund der unterschiedlichen Lage, Ausrichtung oder Umgebung ein individuelles Wohnungsangebot bieten. Die obersten Geschosse sind teilweise eingezogen und umfassen Maisonettewohnungen mit Terrassen. Der Hauptanteil der Fassadenflächen ist als Sichtmauerwerk in Kalksandstein ausgeführt, einzelne Gebäudeteile sind mit hellen Holzschalungen verkleidet. Punktuelle und streng geordnete Fensteröffnungen unterstreichen den Charakter der Systemarchitektur. Hervorzuheben sind die quadratischen Lochelemente an der Nordfassade, welche eine Laubengangerschliessung betonen sowie Treppen, die quer durch die Baukörper geschnitten sind und die Gebäude miteinander verbinden.

    Die Grundrisse sind klar gegliedert: Eingangsbereich, Sanitärräume, Küchen und Treppen sind enggliedrig und kompakt gestaltet, die Wohnbereiche sind offener und grosszügiger organisiert. Der Ausbau ist zweckgemäss. Wände und Decken sind in Weissputz gehalten, die Bodenbeläge mit Parkett, die Sanitärbereiche mit keramischen Platten versehen.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 180–181. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 226. – Paul Meyer-Meierling (Hg.). Wohnbauten im Vergleich: Im Büel. Wohnüberbauung in Baar 1985. Zürich 1992, S. 14, 18.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Samuel Müller

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