Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6060.05a_Bitzighofen
    6060.05b_Bitzighofen_Doppelhaeuser
    6060.05d_Bitzighofen_Mehrfamilienhaus
    6060.05e_Bitzighofen_Terrassenhaeuser

    Wohnsiedlung Bitzighofen

    Ansicht Südwest

    Download

    Wohnsiedlung Bitzighofen

    Ansicht Nordost

    Download

    Wohnsiedlung Bitzighofen

    Ansicht Süd

    Download

    Wohnsiedlung Bitzighofen

    Ansicht Nordost

    Download
    6060.05a_Bitzighofen
    6060.05b_Bitzighofen_Doppelhaeuser
    6060.05d_Bitzighofen_Mehrfamilienhaus
    6060.05e_Bitzighofen_Terrassenhaeuser

    Die Wohnsiedlung Bitzighofen folgt einer differenzierten Siedlungsstruktur. Werner Wyss versuchte Bautypen zu mischen und verschiedenste Wohnangebote im Grünen zu machen. Während viele Grosssiedlungen monoton wirken, schafft die Mischung Lebensqualität und Vielfalt auf engstem Raum. Die Leistung liegt in der Grundkonzeption, der geschickten Ausnutzung des Geländes sowie der gelungenen Platzierung der Bauvolumen.

    Chronologie

    Die Wohnsiedlung Bitzighofen wurde in den 1960er-Jahren von einem Zusammenschluss örtlicher Unternehmer und Handwerker realisiert. Mit der Planung wurde der Architekt Werner Wyss beauftragt. Das Projekt umfasst drei Mehrfamilienhäuser, 13 Terrassenhäuser, sechs Doppelhäuser und ein Wohnhochhaus. Mit dem Bau dieser Grosssiedlung sollte im ländlich geprägten Obwalden ein städtebaulicher Akzent gesetzt werden. Baubeginn war im Sommer 1964. Im Herbst 1973, nach über neun Jahren Bauzeit, war die Wohnsiedlung Bitzighofen fertiggestellt – allein die Erstellung des Hochhauses hatte drei Jahre in Anspruch genommen. Bislang entbehrt die Wohnsiedlung einer gesamthaften Modernisierung. Der Zustand der Gebäude ist äusserst unterschiedlich: Ein Mehrfamilienhaus wurde beispielsweise aufgestockt.

    Lage

    Die Wohnsiedlung befindet sich in Bitzighofen, einem Quartier im Norden von Sarnen unweit des Bitztighoferbachs. Die Siedlung wird von der Hochhausstrasse, der Terrassenstrasse und der Sonnmattstrasse erschlossen. Das Hochhaus liegt am Ende der Hochhausstrasse im Norden. Die Terrassenhäuser sind im Westen, in Hanglage aufgereiht. Die drei Mehrfamilienhäuser liegen im Osten der Siedlung. Den südlichen Abschluss formen die Doppelhäuser.

    Beschreibung

    Die Landmarke der Siedlung bildet das 40 Meter hohe, 14-geschossige Hochhaus, die Attika miteinbezogen. Die vier Fassaden, die sich über einem eingezogenen Erdgeschoss erheben, variieren ein Gestaltungsschema: Den Auftakt macht eine Loggienzone mit leicht vorkragenden Brüstungselementen. Die vier Fensterachsen werden von den geschlossenen Seiten der übereck angrenzenden Loggien gefasst. Die Fenster sind zwischen markante Betonpfeiler gesetzt, die alle Geschosse und den Attikabereich zusammenfassen. Die Brüstungselemente aus weissem Blech setzten sich ab von der dominierenden Materialisierung in Beton. Die Fassaden sind symmetrisch gestaltet. An den Längsseiten des Hochhauses sind beiden mittleren Fensterachsen schmal, die äusseren Fensterachsen, die Loggien und Wandflächen deutlich breiter ausgeführt. An den Schmalseiten sind die Fensterachsen gleich breit ausgebildet. Die schmale Hausrückseite im Norden besitzt keine Loggienzone, die hier angeordneten Freiraumzone ist nach Osten gedreht.

    Bei den Mehrfamilienhäusern handelt es sich um dreigeschossige Riegel mit Flachdach. Die Erschliessung erfolgt von der nördlichen Längsseite aus. Die Hauptfassade ist jeweils nach Süden ausgerichtet und über die gesamte Hauslänge mit einer Loggienzone versehen. Die vier Wohneinheiten sind durch Wandschotten voneinander abgetrennt. Die Brüstungselemente setzten sich aus Platten und zwei massiven Bändern zusammen. Bei den Terrassen- und den Doppelhäusern handelt es sich um schlichte Putzbauten.

    Literatur

    Tschopp, Lukas. Hochhaus erhält seine eigene Broschüre, in: Neue Nidwaldner Zeitung 24.1.2014. – Bucher, Fiona. Hochhaus Bitzighofen. Sarnen 2014 (Maturaarbeit). – Gmür, Otti. Bauen in Obwalden 1928–98. Alpnach 1999, S. 92–93.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Caterina Schmidlin

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen