Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6204.02a_mfh_felsenegg
    6204.02b_mfh_felsenegg
    6204.02c_mfh_felsenegg
    6204.02d_mfh_felsenegg
    6204.02f_mfh_felsenegg
    6204.02h_mfh_felsenegg

    Wohnen im Felsenegg

    Ansicht Süd

    Download

    Wohnen im Felsenegg

    Ansicht Südwest

    Download

    Wohnen im Felsenegg

    Ansicht Ost

    Download

    Wohnen im Felsenegg

    Ansicht Südost

    Download

    Wohnen im Felsenegg

    Ansicht Nord

    Download

    Wohnen im Felsenegg

    Detail Treppenturm

    Download
    6204.02a_mfh_felsenegg
    6204.02b_mfh_felsenegg
    6204.02c_mfh_felsenegg
    6204.02d_mfh_felsenegg
    6204.02f_mfh_felsenegg
    6204.02h_mfh_felsenegg

    Mit der Wohnüberbauung Felsenegg wurde in den 1970er-Jahren in Sempach erstmals in grossem Stil verdichtet gebaut. Walter Rüssli entwickelte ein vielfältiges Wohnungsangebot in abwechslungsreicher Gestaltung und Farbgebung, das sich bis heute bewährt hat. Die Überbauung ist denkmalgeschützt.

    Chronologie

    Die Wohnsiedlung Felsenegg in Sempach entstand nach einem Entwurf des Luzerner Architekten Walter Rüssli in den Jahren 1968 bis 1971. Um den heutigen Wohnansprüchen gerecht zu werden, nahm die Stockwerkeigentümergemeinschaft der Mehrfamilienhäuser im Jahr 2006 eine Totalsanierung vor.

    Lage

    Die Wohnsiedlung liegt südlich des Sempacher Ortskerns und besteht aus vier versetzt angeordneten Mehrfamilienhäusern. Vervollständigt wird die Überbauung mit sieben Reihenhäusern im Süden. Insgesamt umfasst die Anlage 53 Wohneinheiten, einige der Wohnungen bieten Blick auf den Sempachersee. Das Felsenegg wird über die gleichnamige, wenig befahrene Quartierstrasse und die Gotthardstrasse im Osten erschlossen. Die einzelnen Wohnhäuser sind über Fusswege miteinander verbunden. Im Zentrum befinden sich ein Gemeinschaftsraum sowie eine grosse Spielwiese und ein Sitzplatz.

    Beschreibung

    Die beiden viergeschossigen Mehrfamilienhäuser auf der Ostseite gründen auf einem Sockelgeschoss, das die Modulation des Geländes ausgleicht. Die Häuser sind in Schottenbauweise errichtet und in sechs beziehungsweise acht Segmente gegliedert. Zwischen die markant abgestuft geformten Schotten sind auf der Westfront verschiedene Fensterformate gespannt. Die Brüstungen variieren geschossweise in ihrer Farbgebung. Im Erdgeschoss umschliessen die Schotten Gartenhöfe. Das abschliessende Attikageschoss ist weit zurückversetzt und aus differenzierten Kuben zusammengesetzt. Auf der Ostseite sind die Gebäude asymmetrisch um jeweils einen Erschliessungskern ergänzt. Die Wohnungen im Erd-, dritten Ober- und im Dachgeschoss werden über Laubengänge erschlossen. Bandfenster und Sichtbetonbrüstungen gliedern den Bau auf der Ostseite horizontal.

    Die Mehrfamilienhäuser bieten mehrheitlich 4,5-Zimmer-Maisonette- und Geschosswohnungen. Die Wohnräume und die Kinderzimmer befinden sich auf der Westseite. Die Elternschlafzimmer und die Studios sind nach Osten ausgerichtet.

    Literatur

    Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 209 (hier Wohnsiedlung Mattweid genannt). – Schweizerischer Heimatschutz (Hg.). Wakkerpreis l Prix Wakker 2017. Zürich 2017, S. 29, S. 40 (Abb.). – Denkmalpflege und Archäologie (Hg.). Kantonales Bauinventar Luzern.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Laura Huber

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen