Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    8854.04a_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04b_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04c_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04d_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04e_wohn- U. Geschäftshaus Kopie

    Wohn- und Geschäftshaus

    Ansicht Nordost

    Download

    Wohn- und Geschäftshaus

    Ansicht West

    Download

    Wohn- und Geschäftshaus

    Ansicht Südwest

    Download

    Wohn- und Geschäftshaus

    Ansicht Südost

    Download

    Wohn- und Geschäftshaus

    Detail Eingang

    Download
    8854.04a_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04b_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04c_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04d_wohn- U. Geschäftshaus
    8854.04e_wohn- U. Geschäftshaus Kopie

    Das Wohn- und Geschäftshaus an der Bahnhofstrasse 49 ist ein Vorreiter des Neuen Bauens im Schwyzer Bezirk March. Als eines der ersten Gebäude mit flachem Zeltdach in der Umgebung kontrastiert es mit den traditionellen Bauten entlang der Bahnhofstrasse und setzte auch gestalterisch neue Massstäbe. Die Modernisierung und die Erweiterung können als sensibles «Weiterbauen» eingestuft werden und brachten dem Haus zeitgemässen Komfort.

    Chronologie

    Das Wohn- und Geschäftshaus an der Bahnhofstrasse 49 wurde im Jahr 1929 nach dem Entwurf eines ortsansässigen Architekten erbaut und 1931 bezogen. 2014 renovierte die Vogt Partner Architektur GmbH das Haus und ergänzte eine Raumachse auf der Gartenseite sowie eine Garage.

    Lage

    Das Wohn- und Geschäftshaus liegt auf der Westseite der mässig befahrenen Bahnhofstrasse, die Wangen und Siebnen verbindet. Es gehört zu einer Strassenrandbebauung, die sich um den zwischen den beiden Dörfern gelegenen Bahnhof entwickelte. Das Mehrfamilienhaus hat im Norden und Süden jeweils einen Nachbarbau, im Westen folgt das Wiesland des Landwirtschaftsbetriebs Güchihof.

    Beschreibung

    Der dreigeschossige Baukörper ist mit einem flachen Zeltdach gedeckt. Die Schauseite an der Bahnhofstrasse birgt die Schaufensterflächen des Ladens. Der Eingang wird über eine breite Treppe erschlossen und von einem gerundet ausgeführten Balkon im ersten Obergeschoss geschützt. Die Fenster sind ähnlich, aber nicht identisch übereinander angeordnet, die Laibungen (heute) grau akzentuiert und setzen einen eleganten Kontrast zur hellen Putzfassade. Diese ist an der Südostecke mit einem übereck geführten Fenster direkt unter der Traufe aufgelöst. Der Eingang zu den Wohnungen liegt an der Nordseite, geschützt von einer auskragenden Betonplatte. Diese steht in einem eigentümlichen Kontrast zu der rustikalen Fassung der Leibung mit Bossenmauerwerk. Ähnlich vormodern wirken einige Klappläden. An der Westfassade verändert sich das Bild: Der Garagenanbau in Sichtbeton setzt einen neuen Akzent, ebenso der angrenzende, bis zur Brüstung des Obergeschosses reichende Gartenzimmer-Anbau. Darüber erheben sich hausbreite, verglaste Loggien, die die ursprünglichen Grundrisse räumlich erweitern.

    Das Wohn- und Geschäftshaus wird von einer zentralen, gewundenen Holztreppe erschlossen. Das dunkle Holz der Treppe kontrastiert mit roten Wohnungstüren. Die renovierten Wohnungen bestechen durch ein harmonisches nebeneinander von Alt und Neu. Die Wandtäfer wurden beibehalten und weiss gestrichen, wodurch die Räume eine heimelige Wohnlichkeit erhalten.

    Literatur

    Jörger, Albert. Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Der Bezirk March (Neue Ausgabe II). Basel 1989, S. 388.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Yannick Stahler

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen