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    Wohn- und Geschäftshaus

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    Kolonnade

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    Der Bau verbindet die differenzierte Formensprache und den hohen Detailierungsgrad der Postmoderne mit einer technischen Note. Rundungen und Bandfenster zeigen Analogien zur frühen Moderne. Dank der Passerelle mischen sich Arbeits- und Freizeitzonen.

    Chronologie

    Der Bau des Wohn- und Geschäftshauses am Inseliquai wurde in den 1970er-Jahren zusammen mit dem Neubau des Bahnhofs, des Bahnhofsplatzes, des Postbetriebsgebäudes und des Parkhauses «Bahnhofsparking 3» in einem dreistufigen Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei wurden die genannten Gebäude jeweils als Einzelaufträge bearbeitet. Die Architekten Hans Peter Ammann und Peter Baumann erreichten mit ihrem Entwurf 1976 im Ideenwettbewerb den neunten Platz. In den folgenden zwei Projektwettbewerben 1978 und 1979 gewannen die beiden Architekten dann den ersten Preis. Das Wohn- und Geschäftshaus am Inseliquai wurde in den Jahren 1981 bis 1984 realisiert.

    Lage

    Die Längsseite des schmalen Baukörpers ist zum Vierwaldstättersee hin orientiert und bildet somit einen Teil der Stadtsilhouette, kulminierend im nördlichen Abschluss, der als Kopfbau ausgebildet ist. Im Westen grenzt das Wohn- und Geschäftshaus an den Güterbahnhof, das Bahnhofsparking 3 und an die Universität (ehemals Postbetriebsgebäude). Im Süden führt eine Passerelle durch den Bau und quert anschliessend den Inseliquai: Sie verbindet den Bahnhof mit dem See.

    Beschreibung

    Das 150 Meter lange Gebäude weist in seiner Formensprache Ähnlichkeiten mit einem Schiff auf. Die beiden schmalen Enden des sechsgeschossigen Baukörpers bilden Bug und Heck. Der im Norden gelegene Bug ist halbrund ausgebildet und mit einem Vordach akzentuiert. Eine zweigeschossige Kolonnade differenziert seeseitig die verglasten Büro- und Geschäftsgeschosse und die mit Fensterbändern versehenen Wohngeschosse. Den schmalen, hochrechteckigen Fensterformaten ist im obersten Geschoss eine quadratische Fensterreihe hinzugesetzt. Die Wohngeschosse gründen auf einer Sichtbetonbrüstung, die am Bug verspringt. Die Wandflächen der oberen Geschosse sind hingegen mit Betonplatten verkleidet. An ein Schiff beziehungsweise an eine Reling erinnert auch das umlaufende Geländer im dritten Obergeschoss sowie eine den beiden obersten Geschossen vorgehängte Balkonzone in einer filigranen Metallkonstruktion im Südosten. Die Balkonzone korrespondiert mit einer kleinteilig gelochten Wandfläche. Sämtliche Gestaltelemente finden sich auch auf der Hausrückseite, die erst im dritten Obergeschoss ansetzt: Der Innenhof gründet auf dem Flachdach der Nutzflächen beziehungsweise der Gleisüberdeckung.

    Das Gebäude besitzt zwei Haupterschliessungskerne: Jeweils ein Lift und ein Treppenhaus verbinden die Geschosse. Die Bodenplatten der Treppenhäuser sind in einem dunklen Farbton gehalten und stellen so einen Kontrast zu den hellen Innenräumen dar. Die lichtdurchfluteten Büroräume sind mit Glastüren abgetrennt, sodass eine offene, freundliche Atmosphäre entsteht.

    Literatur

    Ineichen, Hannes (Hg.). Hans Peter Ammann. Bauten und Projekte 1960–2001. Hans Peter Ammann und Peter Baumann, Zug und Luzern, 1964–1996. Sulgen 2004, S. 182–187. – Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 103. – Disch, Peter. Architektur in der Deutschen Schweiz 1980–1990. Ein Katalog und Architekturführer. Lugano 1991, S. 149. – Gmür, Otti. Luzern 1935–1985: Postbetriebsgebäude und Wohn- und Geschäftshaus 1981–85, in: Archithese 3/1985, S. 10–18.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Jasmin Mohammadi

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