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    Haus für junge Menschen

    Ansicht West

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    Haus für junge Menschen

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    Ansicht Südwest (Ausschnitt)

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    Detail

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    Haus für junge Menschen

    Innenraum (Bar)

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    In der Altstadt zu bauen, ist für jeden Architekten eine grosse Herausforderung. Dem Team um Lando Rossmaier ist es gelungen, einen signifikanten Bau in den historischen Kontext einzufügen, der keine Zäsur darstellt sondern eine Brücke schlägt. Das Haus für junge Menschen wurde mit «best architects 19» (Wohnungsbau / Mehrfamilienhäuser) ausgezeichnet.

    Chronologie

    Der Ersatzneubau für die 1999 abgebrannte städtischen Liegenschaft «Zum Pfauen» wurde von der Lando Rossmaier Architekten AG von 2011 bis 2017 errichtet. Das Büro hatte den 1. Platz in einem offenen Projektwettbewerb gewonnen. Der Neubau dient als Wohnhaus für junge Menschen. Im Erdgeschoss befinden sich ein Gastronomiebetrieb, ein Mehrzwecksaal sowie ein öffentlicher Innenhof.

    Lage

    Das Haus steht im Herzen der Altstadt am südlichen Ende des Kolinplatzes, an der Ecke Graben- und Kirchenstrasse. Es gehört zum sogenannten Kolingeviert, einem der ältesten, um 1440 entstandenen Zuger Quartiere. Der Kolinplatz ist heute ein stark frequentierter Verkehrsknotenpunkt und umfasst auch eine Bushaltestelle. Dem Gebäude ist im Westen ein gepflasterter Vorplatz vorgelagert, der den Gastronomiebereich erschliesst. Der Freibereich setzt sich im Innenhof fort. Er wird über einen Durchgang zwischen den Häusern Kolinplatz 19 und 21 erschlossen. Der Eingang zu den Wohnungen ist im Süden, an der Kirchenstrasse 1, situiert.

    Beschreibung

    Das Gebäude nutzt die polygonale Parzelle am leicht ansteigenden Hang vollständig aus. Dem dreigeschossigen Haus ist ein eckiger Vorbau vorgesetzt, der das Restaurant mit einer Dachterrasse beherbergt. Die Giebelseite des Putzbaus ist zur Kirchenstrasse hin orientiert, die Firstlinie folgt damit dem Nachbargebäude. Das steile Satteldach ist jedoch aufgebrochen; das Dachgeschoss tritt gegen die Grabenstrasse zur Hälfte als Vollgeschoss zutage. Die Giebelseite wird durch gestufte Traufen akzentuiert. Auch auf der Hausrückseite bringt die unregelmässige Grundstücksform einen Versatz im Dach. Die südwestliche Gebäudeecke ist auf beiden Seiten mit jeweils zwei überhohen Fenstern hervorgehoben. Wie die kleineren Fenster werden sie von Klappläden gefasst und ähneln den Fenstern der Nachbargebäude. Auf der vom Verkehr abgewandten Hausseite finden sich zusätzlich französische Fenster. Der Versatz der Fensterhöhen auf der Vorderseite wird durch einen grauen Anstrich betont, der zugleich das vorgesetzte Sockelgeschoss mit dem Hauptbau verzahnt. Er reicht auf beiden Hausseiten bis zur Oberkante der Fenster des ersten Obergeschosses. Sonst ist die Strassenseite lichtgrau, die Hofseite rosa gestrichen. Der Eingangsbereich der Wohnungen ist zurückversetzt, der Zugang zum Restaurant hingegen leicht nach vorn gerückt.

    Das reduziert gestaltete, mit sichtbaren Installationen versehene Restaurant weist eine Höhenabstufung nach hinten auf, die die topografische Lage des Gebäudes aufzeigt und die beiden Freibereiche verbindet. An der engsten Stelle des Korridors suggeriert eine grosse Spiegelfläche räumliche Weite. Den Wohnteil füllen zwei Maisonette-Wohnungen, deren Grundrisse der gestaffelten Disposition des Hauses folgen.

    Literatur

    Rossi, Marco. Vielfalt im Stadtkern. Projektwettbewerb für ein Haus für junge Menschen am Kolinplatz in Zug, in: Werk, Bauen + Wohnen 3/2012, S. 46–48. – Baudepartement Städtebau Stadt Zug (Hg.). Ausschreibung Projektwettbewerb Kolinplatz 21. Ein Haus für junge Menschen. Zug 2011, S. 1–2, 15–25.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Joanna Suriel Santana

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