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    Wohn- und Bürohaus Schwitter

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    Wohn- und Bürohaus Schwitter

    Detail (Laubengänge)

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    Das Wohn- und Bürogebäude Schwitter entstand zehn Jahre nach der Gründung von Herzog de Meuron und legte den Grundstein zum späteren Erfolg im eigenen Büro von Annette Gigon. Zur Entstehungszeit war die gewählte Grundriss- und Freiraumgestaltung innovativ und wurde vielerorts variiert und weiterentwickelt. Die Wohnungen bestechen bis heute durch ihre räumlichen Qualitäten. Bekannter wurde allerdings das heute nicht mehr öffentlich zugängliche, zeitgleich von Herzog de Meuron konzipierte Wohnhaus im Hinterhof der Hebelstrasse 11, bei dem die Balkonzone nicht geschwungen, sondern eckig vorkragt.

    Chronologie

    Der Bau des Wohn- und Bürogebäudes Schwitter wurde 1985 als Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei konnte das Architekturbüro Herzog de Meuron respektive die Projektarchitektin Annette Gigon die Jury mit ihrem Entwurf überzeugen. Die Ausführung in den Jahren 1987/88 lag dann in der Verantwortung der Horat Generalunternehmung AG.

    Lage

    Das Wohn- und Bürogebäude Schwitter liegt in Basel an der Allschwilerstrasse, an der Kreuzung Allschwilerstrasse und Colmarer- bzw. Gotthelfstrasse. Der geschwungene Baukörper besetzt damit eine städtebaulich wichtige Ecke und vermittelt zwischen den angrenzenden Zeilen. Der Eingang und die Einfahrt zur Tiefgarage befinden sich auf der Westseite des Gebäudes. Im Osten, auf der anderen Seite der Strasse, befindet sich ein Park.

    Beschreibung

    Das Wohn- und Bürogebäude besitzt sechs Geschosse sowie ein zurückversetztes, flach gedecktes Attikageschoss. Die ersten beiden Geschosse beinhalten Ladenflächen und die Stadtbibliothek Basel West, darüber folgen Wohngeschosse. Diese zeichnen sich an der geschwungenen Schauseite durch umlaufende Balkone aus, die mit leicht anderem Schwung asymmetrisch vorkragen und dem Gebäude damit eine zusätzliche Dynamik verleihen. Die Fassade besitzt eine stringente Gliederung durch Betonschotten, die mit eingefärbten Betonplatten beziehungsweise Fenstertüren gefüllt sind. Hofseitig zeichnet sich der Bau durch Laubengänge aus, die an den Seiten in grosse Loggien übergehen. Es sind halböffentliche Bereiche, die an den Treppenkern angegliedert und nicht einzelnen Wohnungen zugeordnet sind. Filigrane Staketengeländer kontrastieren mit der Massivität des Baukörpers. Die geschwungenen Aussenwände verschaffen den einzelnen Wohnungen Offenheit und Wohnqualität, ohne mehr Raum zur Verfügung stellen zu müssen. Diagonale Wohnungstrennwände akzentuieren die Grundrisse.

    Literatur

    Steinmann, Martin. Das! Zu zwei neuen Werken [der Architekten Herzog de Meuron], in: Werk, Bauen und Wohnen 9/1989, S. 44–68.

    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Michelle Furrer

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