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    Werkhalle

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    Innenraum

    Werkhalle

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    Die Werkhalle der Firma Küng Holzbau AG besticht durch ihre Form und Materialisierung. Sie nimmt sensibel Bezug auf die Region und kombiniert den hier traditionellen Holzbau mit High-Tech-Holzbaustandards. Seiler Linhart Architekten ist in Alpnach-Dorf ein herausragendes Beispiel für Industriearchitektur gelungen. Einmal mehr lieferten sie einen innovativen Beitrag zum Bauen im ländlichen Raum. Ihr Projekt wurde 2013 mit dem Prix Lignum ausgezeichnet.

    Chronologie

    Die Werkhalle der Firma Küng Holzbau AG wurde 2009 von Seiler Linhart Architekten konzipiert und von den Bauherren selbst errichtet. Die Halle bietet der Produktion des Holzelementsystems «Holzpur» Raum. Sie konnte 2013 eingeweiht werden.

    Lage

    Die Werkhalle steht im Industriegebiet Chilcherli im Nordosten von Alpnach-Dorf auf leicht geneigtem Terrain. Das Areal wird im Westen von der Nationalstrasse N8 gefasst. Im Osten befindet sich der Militärflughafen Alpnach. Die Werkhalle grenzt im Westen stirnseitig an die Chilcherlistrasse.

    Beschreibung

    Die 38 mal 78 Meter grosse Halle ist eingeschossig und mit einem Satteldach gedeckt. Die Erschliessung erfolgt über zwei grosse Tore auf der Südseite. Die Westseite ist mit einem Bandfenster versehen, die Ostfassade mit hochrechteckigen Fenstern gerastert. Der Skelettbau ist mit unbehandelten Fichtenholzschindeln ummantelt, die sich schuppenförmig überlappen. Das Besondere des Baukörpers ist die Gestaltung der Traufe. Die Trauflinie ist sehr tief angesetzt und im Westen flacher ausgebildet als die Dachneigung, im Osten ist diese Geometrie gespiegelt. Die Trauflinien der beiden Längsseiten knicken zu den Giebelseiten hin ab. Der so entstehende, unterschiedlich breite Zwischenraum ist mit einer schräg auskragenden Holzlattung geschlossen. Der Abschluss erhält damit einen expressiven, kristallinen Ausdruck. Durch ein vergleichsweise einfaches Detail wurde aus einer schlichten Werkhalle ein architektonisches Manifest.

    Die Halle besteht aus lokalen Tannen- und Fichtenhölzern und ist mit Steinwolle gedämmt. Sie folgt dem «Holzpur»-Elementbau, der auf die Verwendung von Metall, Leim oder chemischen Zusätzen verzichtet. Die weitläufige Montagefläche ist mit einem glatten Monobetonboden versehen. Die Raumakustik wird durch ein in die Wandverkleidung integriertes Akustikvlies verbessert. Eine zusätzliche Belichtung erfolgt über drei grosse Oberlichter. Die Dachschrägen bieten einer Photovoltaikanlage Raum.

    Literatur

    Küng Holzbau AG (Hg.). Holzpur. Alpnach 2020. – Thiel, Insa. Nachhaltige Wirkung: Neue Werkhalle Walter Küng AG, in: Detail 24.1.2016 (online). – Cieslik Tina. Einfach raffiniert: Werkhalle Walter Küng AG, Alpnach OW/CH, in: Deutsche BauZeitschrift (DBZ) 7/2016. – Prix Lignum (Hg.). Werkhalle Walter Küng AG. 2015 (online). – Pro Holzbau Schweiz GmbH (Hg.). Wegweisend, in: Wir Holzbauer 1/2014 (online). – BauNetz Wissen (Hg.). Produktionshalle Werk 3 in Alpnach. O. J. (online).
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Tamara Eller

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