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    Vögele Kulturzentrum

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    Das auf Einkaufszentren spezialisierte Architekturbüro Copeland Novak Israel realisierte mit dem Vögele Kulturzentrum einen für die Schweiz aussergewöhnlichen Baukomplex. Die enge Verzahnung mit dem Gelände erinnert an Arbeiten von Frank Lloyd Wright, der auch für viele Schweizer Architekten in den 1970er-Jahren Vorbild war. Das Gebäude gab sich futuristisch und wirkt bis heute überraschend modern. Es wurde vom Schweizerischen Heimatschutz in der Publikation «Die schönsten Bauten 1960–75» gewürdigt.

    Chronologie

    Das Vögele Kulturzentrum wurde 1974 vom New Yorker Architekturbüro Copeland, Novak Israel (CNI) konzipiert und in den folgenden drei Jahren realisiert. Im Jahr 1999 kam zum Museumsbau ein ergänzender Bürokomplex dazu. Verantwortlich dafür zeichneten die Architekten der Feusi + Partner AG. 2010 wurden das Büro Kaufmann Architekten AG mit einer sanften Renovierung beauftragt. Es erfolgte eine Anpassung des Kulturzentrums an die Bedürfnisse des modernen Ausstellungsbetriebs. Die zweimal jährlich wechselnden Ausstellungen im Vögele Kulturzentrum beschäftigen sich mit gesellschaftsrelevanten Themen und verbinden Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und Alltag zu einem aufwendig szenografierten Gesamterlebnis.

    Lage

    Das Vögele Kulturzentrum liegt im Südosten von Pfäffikon, es grenzt unmittelbar an die Autobahn A3 Zürich–Chur. In der Nachbarschaft befinden sich das Erlebnisbad Alpamare und das Seedamm-Center. Die Erschliessung ins Vögele Kulturzentrum erfolgt über die Gwattstrasse. Der Haupteingang liegt auf der Südseite. Besucherinnen und Besucher geniessen auf Weg vom Parkplatz zum Eingang des Museums eine spektakuläre Aussicht auf den Zürichsee.

    Beschreibung

    Kern des Vögele Kulturzentrums bildet ein fächerförmig gestaffelter Baukörper aus Backsteinmauerwerk mit Blechattika- und -dachdeckung. Auftakt bildet eine breite Freitreppe in deren Mitte ein Stahlwinkel in den Baukörper leitet. Die schräg komponierten Dachflächen erreichen partiell den Boden und die Wand- und Dachflächen verschmelzen zu einem skulpturalen Komplex. Seeseitig ist das Auditorium in einem konkaven Schwung in den Hang gefügt. Eine Reihe Wandpfeiler verzurrt die Architektur mit dem Terrain. Das Dach des Ausstellungsgebäudes ist aufgelöst: Grosszügige Glasflächen sorgen für die Belichtung.

    Der jüngere Glaskubus befindet sich südwestlich des Museumsbaus. Er besteht aus einem Sockelgeschoss und drei Obergeschossen. Das Flachdach ist mit einer Attika besetzt. Die in Blautönen gehaltene, verspiegelte Glasfassade der Obergeschosse kontrastiert stark mit dem Ausstellungspavillon. Dessen Fassadenelemente sind streng gerastert, die Decken verblendet, die Geschosse in zwei Fensterachsen geteilt. Der Bau ist mit einem feinen, konstruktiven Liniennetz überzogen.

    Literatur

    Schweizer Heimatschutz (Hg.). Die schönsten Bauten 1960–75. Von Otterlo zur Ölkrise. Bern 2013, Nr. 28.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Elia Rudolf Pfister

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