Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6060.06a_Verwaltung_Hostett
    6060.06b_Verwaltung_Hostett
    6060.06c_Verwaltung_Hostett
    6060.06d_Verwaltung_Hostett
    6060.06f_Verwaltung_Hostett
    6060.06j_Verwaltung_Hostett
    6060.06l_Verwaltung_Hostett

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Ansicht Nordost

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Ansicht Süd

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Ansicht Nord

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Ansicht Süd

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Ansicht Ost

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Fassade (Detail)

    Download

    Verwaltungsgebäude Hostett

    Innenraum (Foyer)

    6060.06a_Verwaltung_Hostett
    6060.06b_Verwaltung_Hostett
    6060.06c_Verwaltung_Hostett
    6060.06d_Verwaltung_Hostett
    6060.06f_Verwaltung_Hostett
    6060.06j_Verwaltung_Hostett
    6060.06l_Verwaltung_Hostett

    Das Kantonale Verwaltungsgebäude Hostett ist der Postmoderne zuzuordnen. Den grossformatigen Bau zieren zahlreiche feinsinnige Details, wie etwa variierende Stützenformate, eine Bänderung am Dachrand oder gelochte Stahlkonsolen, die den individuellen Charakter dieser Stilepoche unterstreichen.

    Chronologie

    Das kantonale Verwaltungsgebäude Hostett, in dem unter anderem auch das Staatsarchiv des Kantons Obwalden untergebracht ist, wurde vom Architekten Christoph Mennel konzipiert und in den Jahren 1988 bis 1990 erbaut.

    Lage

    Das Gebäude befindet sich in einem Mischgebiet am südlichen Ende des Dorfkerns von Sarnen unweit des Bahnhofs. Das fast 4’000 Quadratmeter grosse Areal wird im Norden von der Sankt-Antonistrasse und im Süden vom Grundacherweg gefasst.

    Beschreibung

    Den Kern bildet ein dreigeschossiger, l-förmiger Baukörper. Diesem ist in einer grossen Geste ein geschwungener Trakt vorgesetzt. Die Form folgt einer bestehenden, historischen Natursteinmauer. Der Kernbau ist mit polierten grauen Steinplatten verkleidet. Die Fassade ist gleichmässig mit hochrechteckigen Fensterbündeln versehen. Die beiden Treppenhäuser zeichnen sich jeweils durch eine geschossübergreifende Verglasung ab. Die Stirnseiten des geschwungenen Trakts sind mit dunklerem Stein abgesetzt und mit Bullaugenfenstern akzentuiert. Der Südseite ist hingegen eine leichte Glas-Stahl-Konstruktion vorgehängt. Die Obergeschosse sind um eine schmale, filigrane Balkonschicht erweitert, die auch den Sonnenschutz trägt. Die Überdachung der Balkonschicht setzt sich in einem Pultdach fort. Die Auskragung findet sich auch am Kernbau, ebenso ein Zitat der Balkonschicht: Sie ergänzt die Ostfassade. Der Eingang an der Südfassade ist mit einem gedeckten Vorbereich hervorgehoben, der Eingang zum Parkplatz an der Schnittstelle der beiden Trakte als tief in den Baukörper eingezogen.

    Das Zentrum des Verwaltungsgebäudes bildet eine mit einem Glasdach überdeckte Halle. Die Erschliessung der Büros ist als umlaufende Galerie ausgebildet. Der Bodenbelag führt den historischen Mauerverlauf fort, ein steinernes Brunnenbecken setzt einen rauen Akzent: Die Installation stammt von den Künstlern Thomas Birve und Hugo Schär.

    Literatur

    Gmür, Otti. Bauen in Obwalden 1928–98. Alpnach 1999, S. 60–61. – Kantonales Verwaltungsgebäude Hostett, Sarnen, in: Werk, Bauen + Wohnen 5/1993, S. 1–4 (Werk-Material).
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Tobias Gueller

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen