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    Überbauung Metalli

    Ansicht Nordwest

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    Überbauung Metalli

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    Überbauung Metalli

    Passage

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    Überbauung Metalli

    Plaza

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    Die vielteilige Überbauung Metalli kennzeichnen übersichtliche Grundrissstrukturen und sich wiederholende Architekturelemente, die eine gute Orientierung ermöglichen und die eindrucksvollen Dimensionen angenehm gliedern. Der einheitliche Baukomplex ist der Postmoderne zuzuordnen, er zeichnet sich durch eine hochwertige Materialisierung und eine qualitätsvolle Detailgestalt aus.

    Chronologie

    Die Überbauung Metalli wurde in den 1980er- und 1990er-Jahren auf dem 25’000 Quadratmeter grossen Grundstück der ehemaligen Metallwarenfabrik Zug in insgesamt vier Bauetappen realisiert. Die Überbauung umfasst neben Wohnungen und Büroflächen auch eine Einkaufspassage: Auf einem Gebiet so gross wie die Zuger Altstadt entstand ein neues innerstädtisches Zentrum. Von 2008 bis 2012 erweiterten die Holzer Kobler Architekturen die Passage und passten sie den aktuellen Anforderungen der Kunden an.

    Lage

    Der Metalli-Gebäudekomplex erhebt sich im Norden von Zug markant zwischen der Baarer-, der Gotthard-, der Metall- und der Industriestrasse. Er ist von allen vier Seiten aus zugänglich. Stark frequentiert ist vor allem die fussläufige Verbindung unter der Baarerstrasse hindurch zum 50 Meter weiter westlich gelegenen Bahnhof.

    Beschreibung

    Der Komplex besteht aus einem Riegel entlang der Baarerstrasse, einer parallel dazu verlaufenden 180 Meter langen Passage sowie mehreren daran anschliessenden Baukörpern im Osten der Anlage. Auf insgesamt drei Untergeschossen und fünf Obergeschossen finden zwei Parkdecks, zwei Einkaufsebenen, zwei Büro- und zwei Wohngeschosse Platz. An der zur Innenstadt gewandten Südwestecke formt der Rücksprung der Passagenfront gegenüber dem UBS-Sitz einen Vorplatz, desgleichen der Eingangsbereich am anderen Ende der Passage. Der vielteilige Baukomplex ist durch eine einheitliche Materialisierung mit Natursteinfassaden verbunden. Der Riegel besteht aus einem fünfgeschossigen Kernbau, der mit der Gestalt der Passage korrespondiert: Kolossale Pfeiler verbinden die unteren drei Geschosse. Die Zwischenräume sind mit einer Pfosten-Riegel-Fassade geschlossen, welche im Erdgeschoss zurückspringt und eine Kolonnade formt. Die beiden zurückversetzten Obergeschosse greifen an den seitlichen Durchgängen räumlich über den Kernbau und schaffen eine eindeutige Orientierung im Sinne eines optischen Leitsystems. Die Passage ist zweigeschossig und mit einem tonnenförmigen Glasdach überdeckt, wodurch mehrheitlich auf eine Beleuchtung verzichtet werden konnte. Im Osten des Baukomplexes fällt vor allem die abschliessende, glasüberdeckte Plaza ins Auge, welche der Migros-Filiale vorgelagert ist. In den über der Halle liegenden Geschossen sind Wohnungen angeordnet, die Riegel mit quergestellten Aufbauten räumlich akzentuiert. Gemeinsam sind den Bauten auch das Fassadenmaterial Travertin.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 74. – Schaller, Philipp. The Booming City. Eine städtebauliche Bestandsaufnahme des Modellfalls Zug, in: NZZ 52/1995, S. 67–68. – Hafner, Leo. 40 Jahre – 40 Objekte. Zug 1988, S. 136–147. – Loderer, Benedikt. «Metalli»: Zugs vierte Blütezeit, in: Hochparterre 7/1989, S. 44–52.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Carla Theler

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