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    Überbauung Chriesimatt

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    Überbauung Chriesimatt

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    Überbauung Chriesimatt

    Loggia

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    Die Überbauung Chriesimatt schafft Verdichtung, Vielfalt und Durchmischung und somit ein qualitätsvolles und variantenreiches Angebot. Graber Pulver orientierten sich an erfolgreichen Wohnkonzepten der 1960er- und 1970er-Jahre und übersetzten diese in eine zeitgemässe Formensprache. Trotz ihrer gewaltigen Ausmasse fügt sich die Wohnüberbauung gut in die heterogene Ortsstruktur ein.

    Chronologie

    Das Architekturbüro von Marco Graber und Thomas Pulver gewann 2003 den Projektwettbewerb für die Überbauung Chriesimatt in Baar. Das Raumprogramm forderte den Bau von 160 Wohnungen mit entsprechenden Parkplätzen und einer Grünanlage. Die erste Planungs- und Bauetappe dauerte von 2004 bis 2007, die zweite von 2010 bis 2014.

    Lage

    Die Parzelle für die Überbauung erstreckt sich im Südwesten von Baar über mehrere hundert Meter Länge, von der Leihgasse im Norden bis zur Roten Trotte im Süden. In der Breite ist die Parzelle durch den Sonnenweg und den Weg Chriesimatt gefasst. Graber Pulver realisierten zwei langgestreckte, segmentierte und mehrfach abgewinkelte Gebäudezeilen und schufen damit einen fjordähnlichen Binnenraum, der sich nach Süden zur Landschaft hin ausweitet. Der Binnenraum ist als Freibereich für alle Bewohner der Siedlung nutzbar. Die Haupterschliessung wird ergänzt um einzelne Wege, die netzartig vom Siedlungsgarten zu den Wohnungen führen.

    Beschreibung

    Die insgesamt neun flach gedeckten Gebäude sind nach Süden hin abgestuft. Die im Norden liegenden Bauten umfassen vier und fünf Geschosse, beginnend mit Hochparterrewohnungen. Die im Süden gelegenen Bauten besitzen drei Geschosse und zeichnen sich durch Erdgeschosswohnungen mit privaten Gärten aus. Die variierende Geometrie der Häuser und der Grundrisse lässt unterschiedliche Wohnungstypen entstehen, insgesamt wurden 41 Wohnungstypen realisiert. Gemeinsam haben alle eine lichte Raumhöhe von 2,60 Metern und eine Gebäudetiefe von 16,50 Metern, die sich in offenen Grundrissen widerspiegelt. Die 2,5- bis 5,5-Zimmer-Mietwohnungen sind als Zweispänner organisiert. Viele Wohnungen sind mit Loggien ausgestattet. Im Attikageschoss gibt es zudem Terrassen, welche die kubischen Bauvolumina aufbrechen, ebenso einige übereck positionierte Fensteröffnungen. Aufgrund des differenzierten Wohnungsangebots gestalten sich auch die Fassaden sehr unterschiedlich. Die Öffnungen variieren teils in aussenliegend angeschlagenen Fenstern, teils in Nischen mit tiefen Leibungen oder Loggien. Die Baukörper sind farblich in einem Sepiaton gefasst, die Loggien in Rosa, Orange oder Koralle deutlich abgesetzt. Die nördlichen und westlichen Stirnseiten wurden in Sichtbeton belassen.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 184. – Bulani, Aude; Pasquier, Joris. Chriesimatt. Analyse du projet Chriesimatt à Baar - ZG. Bureau Graber Pulver Architekten, in: Atlas du logement, 4e semestre 2010/2011 (Ecole d’ingénieurs et d’architectes de Fribourg). Fribourg 2011, S. 8–55. – Architektur & Gewerbe Verlag (Hg.). Zwei Schlangen im Grünen. Wohnüberbauung Chriesimatt, Baar, in: Architektur Zentralschweiz 5/2007, S. 18–19. – Marti, Rahel. Von Z bis Z in Baar, in: Hochparterre 9/2009, S. 28. – Zug – Ansichten und Aussichten einer Stadtlandschaft, in: Beilage zu Hochparterre 1–2/2008, S. 23. – Kurz, Daniel. Nach dem Loft, in: Werk, Bauen + Wohnen 3/2005, S. 5. – Marti, Rahel. Der Wettbewerb als Privatsache, in: Hochparterre 4/2004, S. 34.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Séverine Kelemen

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