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    Terrassenhäuser

    Ansicht Nordwest

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    Terrassenhäuser

    Ansicht West

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    Terrassenhäuser

    Erschliessungskern

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    Terrassenhäuser

    Vorhalle

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    Terrassenhäuser

    Ansicht Südwest

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    Terrassenhäuser

    Erchliessung

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    Terrassenhäuser

    Eingangsbereich

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    Mit dem Bau der Terrassenhäuser ging eine umfassende Erweiterung des ehemals beschaulichen Dorfs Hünenberg einher. Die Besonderheit der Häuser liegt im 4D-Konzept, das der Anlage zu einem erfrischend-uneinheitlichen Gesamtbild und dennoch zu einer wirtschaftlich-verdichteten Bauweise verhalf – eine Innovation im ländlichen Kontext.

    Chronologie

    Das Zuger Architekturbüro Kamm Kündig und Alfred Krähenbühl planten und realisierten in den Jahren 1979 bis 1990 zwei Terrassenhauskomplexe an der Weinrebenhalde. Die Überbauung wurde in drei Etappen realisiert. Ziel war es, den Bewohnern einen möglichst flexiblen Ausbau ihres Stockwerkeigentums zu ermöglichen. Entsprechend vielfältig zeigt sich die Anlage. Als Gesamtmassnahme erfolgten bislang lediglich eine Dachsanierung und die Umrüstung der Heizanlage.

    Lage

    Die Überbauung am Ortsrand von Hünenberg erstreckt sich zwischen zwei Bachtobeln und ist gegen Westen, zur Reuss hin, ausgerichtet. Der obere Terrassenhauskomplex wird von der Sonnhaldenstrasse, der untere vom Reussblick erschlossen. Die üppig bepflanzten Terrassen und die seitlichen Gartenteile lassen die Überbauung zu einem Teil der Landschaft werden.

    Beschreibung

    Die Terrassenhäuser umfassen jeweils fünf Geschosse. Der obere Riegel schliesst mit einem Parkdeck, in den unteren ist eine Tiefgarage integriert. Die Wohnungen sind jeweils um einen Erschliessungskern mit Liftturm angeordnet, der bergseits den Abschluss einer offenen, überglasten Entréehalle bildet. Für die Bebauung wurde ein Grundkonzept entwickelt, das einen individuellen Ausbau durch die Eigentümer ermöglicht: Die sogenannte 4D-Bauweise, durch deren Variabilität der architektonische Entwurf hinter die individuelle Adaption der Nutzer zurücktritt. Die Wohneinheiten basieren auf einem Raster aus Sichtbetonschotten und Stützen, die unterschiedlich verbunden und gestaltet werden können. Die Bauweise ermöglichte die Ausbildung von Maisonette- wie auch von eingeschossigen Terrassenwohnungen. Leichtbauwände ermöglichen auch im Inneren eine grosse Flexibilität.

    Die Schauseite mit Aussicht bilden zumeist grossflächige, geschosshohe Verglasungen, die von Holzverschalungen umfasst werden. Die Fensterfronten an den Seiten sind geschlossener gestaltet. Die kubischen Baukörper sind flach gedeckt, die Terrassen mit Pergolen und Wintergärten akzentuiert. Durch die unterschiedliche Disposition entstehen intime Freibereiche und spannungsvolle Raumgefüge. Die Verdichtung mit individuellem Charakter kreiert einen Dorfcharakter in der gesamten Anlage.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 282–283. – Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1920–1990. Zürich 1992, S. 134. – Mühlestein, Erwin. Sinnvolle Anwendung eines Bausystems, in: NZZ 22.3.1991, S. 65. – Loderer, Benedikt: Alte Wahrheiten in neuer Lage, in: Hochparterre 5/1992. S. 61–63. – Individuelle Siedlung geplant, in: Zuger Tagblatt 2.8.1975.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Lauro Keusch

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