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    Siedlung Langgrüt

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    Die Siedlung Langgrüt gehört zu den wichtigsten Grosssiedlungen der Göhner AG und hat sich bis heute im Wesentlichen erhalten. Sie war ein wertvoller Beitrag ihrer Zeit in der Debatte um die Wohnungsknappheit, die Erfahrungswerte prägen die heutige Debatte. Die präzise Setzung der grossen Volumina in die reich begrünte Umgebung funktioniert. Die effiziente wie kostengünstige Plattenbauweise wurde vom Architekturbüro Steiger Architekten Planer in ein ob der Grösse wohlproportioniertes Ensemble gefügt und nicht zuletzt durch das Farbkonzept von Walter M. Förderer abwechslungsreich gestaltet.

    Chronologie

    1963 luden private Landeigentümer vier Architekturbüros für einen Ideenwettbewerb an der Langgrütstrasse in Zürich ein. Das Siegerprojekt von Jacques Schader sah ein scheibenförmiges Hochhaus vor. Mit dem Verkauf des Grundstücks an die Ernst Göhner AG erweiterte sich das Projekt zu einer Grosssiedlung mit gesamthaft 316 Wohnungen, davon 236 Eigentumswohnungen und 80 Mietwohnungen. Das Wohnungsangebot umfasste nun Ein- bis hin zu Siebenzimmerwohnungen. Eine Fünfzimmer-Eigentumswohnung kostete damals 189’000 Schweizer Franken, die monatliche Miete betrug 824 Franken. Die Siedlung wurde in den Jahren 1968 bis 1971 vom Architekturbüro Steiger Architekten Planer im Elementbausystem «Göhner 3» (G3) der Ernst Göhner AG erbaut. Der Bildhauer-Architekt Walter M. Förderer erstellte das Farbkonzept. Für die Landschaftsarchitektur zeichnete Christian Stern aus Zürich verantwortlich.

    Lage

    Die Siedlung Langgrüt steht im Nordwesten der Stadt Zürich am Fusse des Uetlibergs im Quartier Albisrieden. Sie umfasst vier parallele Gebäudezeilen, die sich entlang der Strasse Im Sträler, einer Querstrasse zur namensgebenden Langgrütstrasse, in Nord-Süd-Richtung erstrecken. Die Freiräume zwischen den Gebäuden sind intensiv begrünt, die Garagen unterirdisch angeordnet. Das Quartier war zur Bauzeit ein Aussenwohnquartier und die Umgebung entsprechend hauptsächlich mit Mehrfamilienhäusern bebaut.

    Beschreibung

    Die Siedlung Langgrüt wurde aus vorfabrizierten Betonelementen errichtet. Die vier Gebäudezeilen sind in ihrer Höhe gestaffelt, sie weisen vier bis elf Geschosse auf und sind beinahe identisch ausformuliert. Die Abtreppung der Dachlandschaft strukturiert die grossen Volumina und bietet Raum für hochwertige Attikawohnungen mit Dachgärten. Die Plattenbauten sind von einer klaren Achsstruktur geprägt, in die vier verschiedene Typen von Fassadenelementen gestapelt sind. Diese variieren auch in ihrer Farbgebung von Beige bis Grau. Die Ostfassaden werden durch die Erschliessungskerne mit hochaufragenden Lifttürmen gegliedert. An den Westfassaden befinden sich die Balkone, die sich in zwei Achsen übereinanderstapeln, wobei die der einen Achse jeweils schräg hervorkragen. Die Schrägbalkone, die Abtreppung der langen Zeilen und die Schaffung von Dachgärten sind die wesentlichen Neuerungen des Systems G3, das von Steiger Architekten Planer mitentwickelt wurde.

    Literatur

    Hanak Michael. Jacques Schader (1917–2007). Architektur für die Nachkriegsmoderne. Zürich 2018 S. 149–151. – Furter, Fabian. Schoeck-Ritschard, Patrick. Göhner wohnen. Wachstumseuphorie und Plattenbau. Baden 2013, S. 52. – Widmer Sigmund. Ernst Göhner (1900¬¬–1971). Bauen in Norm. Meilen 1990, S. 43. – Was sagen die Bewohner zur modernen Gesamtüberbauung?, in: Plan: Zeitschrift für Planen, Energie, Kommunalwesen und Umwelttechnik 11/1974, S.14–15. – Göhner Bauten in Adlikon und Langgrüt ZH, in: Das Werk 3/1972, S. 130–133. – Eigentumswohnungen zu vernünftigen Preisen in Zürich, in: Neue Zürcher Zeitung vom 06.03.1971, S.11. – Moderne Wohnungen in Göhner Bauten «Langgrüt» Zürich zu vermieten, in Neue Zürcher Zeitung 16.1.1971, S. 28.

    Themen

    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Marc Landolt

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