La sua ricerca ha dato X risultati

La sua ricerca non ha dato nessun risultato

    4310.01_Überbauung Augarten_LH_a
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_c
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_d
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_g
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_h
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_k
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_d
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_e
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_h
    4310.01_Überbauung Augarten_Titelbild_LH

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download

    Siedlung Augarten

    Download
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_a
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_c
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_d
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_g
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_h
    4310.01_Überbauung Augarten_LH_k
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_d
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_e
    4310.01_Überbauung Augarten_OS_h
    4310.01_Überbauung Augarten_Titelbild_LH

    Die Augartensiedlung ist ein Projekt der 1970er Jahre, das die bis dahin üblichen architektonischen Massstäbe in der Region deutlich übertrifft. Möglich wurde ihre Realisierung durch die fortschreitende Industrialisierung des Bauens, ohne die eine Siedlung dieser Grössenordnung kaum hätte so schnell verwirklicht werden können. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Kombination einer breiten Palette unterschiedlicher Wohnformen, die den vielfältigen Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht wird.

    Cronologia

    Angeregt durch die rasante Entwicklung der chemischen Industrie in Basel und seinem Umland errichtete das Basler Unternehmen Ciba-Geigy (heute Novartis) auf einem rund 200’000 Quadratmeter grossen Areal westlich von Rheinfelden einen Wohnkomplex für seine Mitarbeitenden. Das Büro Gelpke und Düby entwarf das Projekt unter dem Arbeitstitel «R1000» und realisierte es von 1971 bis 1976. Im Jahr 2003 wurde die Siedlung von der Credit Suisse erworben und zwischen 2005 und 2009 durch das Büro Otto & Partner modernisiert. In diesem Zuge wurden 722 Wohnungen umfassend saniert.

    Contesto

    Der Augarten liegt rund zwei Kilometer westlich der Rheinfelder Altstadt und erstreckt sich entlang des Rheinufers in ostwestlicher Richtung. Der Rhein, der hier die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland bildet, fliesst nördlich der Siedlung; in diesem Bereich wird das Areal durch die Baslerstrasse begrenzt. Südlich der Siedlung verlaufen die Bahnlinie mit einer eigenen S-Bahn-Haltestelle sowie – in einigem Abstand – die Autobahn A3, wodurch eine sehr gute Verkehrsanbindung gewährleistet ist. Die Gebäude sind in einem logischen Blocksystem organisiert und über sechs Strassen erschlossen: Augsterstrasse, Waldhofstrasse, Waldschuterstrasse, Säckingerstrasse, Habsburgerstrasse und Laufenburgerstrasse.

    Descrizione

    Die Augarten-Siedlung umfasst verschiedene Gebäudetypen, darunter elfgeschossige Hochhäuser, viergeschossige Mehrfamilienhäuser, zweigeschossige Reihenhäuser sowie eingeschossige Einfamilienhäuser. Sämtliche Gebäude sind am Raster der Strassen ausgerichtet. Trotz unterschiedlicher Dimensionen basieren alle Bauten auf einer gemeinsamen Systembauweise mit vorfabrizierten Elementen. Das Erscheinungsbild der Gebäude ist entsprechend einheitlich: längliche Baukörper mit zwei Haupt- und zwei Nebenfassaden sowie einem Flachdach. Charakteristisch für die Erschliessung ist ein aus der Fassade hervortretendes Treppenhaus; bei den höheren Bauten kommt ein separater Liftschacht hinzu. Die entlang der Fassade geführten Laubengänge erschließen die Wohnungen geschossweise. Die Hauptfassade übernimmt die horizontale Gliederung der Erschließungsfassade, jedoch befindet sich hinter der Brüstung kein Laubengang, sondern der jeweilige Wohnungsbalkon. Vertikale Sichtbetonstützen, welche die Fassaden strukturieren, machen die einzelnen Wohneinheiten ablesbar. Diese Gebäudestruktur zeigt sich sowohl in den Mehrfamilienhäusern als auch in den Hochhäusern.

    Auch die Materialisierung der Gebäude ist innerhalb der gesamten Überbauung einheitlich gehalten. Die vorfabrizierten Brüstungselemente bestehen durchgehend aus Waschbeton. Die hinter den Brüstungen sichtbaren Metallfensterrahmen weisen eine dunkelrote Einbrennlackierung auf, während die vertikalen Stützen ebenso wie die Lift- und Treppenhauskerne aus vorfabrizierten Sichtbetonelementen gefertigt sind. Im Zentrum der Siedlung befindet sich ein eingeschossiger, aus Sichtbackstein errichteter Bau mit einem Atrium und einem Brunnen, der als Dorfzentrum fungiert. Um den Brunnen gruppieren sich öffentliche Toiletten, ein Lebensmittelgeschäft, ein kleiner Getränkeladen / Café sowie ein Coiffeursalon. Ergänzend zu diesen Nutzungen steht den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Infopoint zur Verfügung. Weitere öffentliche Infrastruktur, darunter eine Primarschule, ein Kindergarten und eine Spielgruppe sowie Sportanlagen und Spielplätze, tragen zur funktionalen Durchmischung der Siedlung bei. Zusätzliche Hochhäuser sowie eingeschossige Einfamilienhäuser hinter dem Zentrum ergänzen das Ensemble. Weitläufige Grünflächen und Bepflanzungen begleiten die Architektur und mildern die kühle, massive Wirkung der Plattenbauten.

    Bibliografia

    • Gelpke, Wendel, Düby, Hans. R 1000 : Projekt einer Grossüberbauung mit 1000 Wohnungen in Rheinfelden, in: Bauen + Wohnen Band 23/1969, Heft 10, S. 362–370 (online)
    • Massarotti, Virgilio. 10 Jahre Augarten, in: Rheinfelder Neujahrsblätter 39 (1983), S. 63–78 (online)
    • Kopf, Helmut. Der Augarten heute (1989), in: Rheinfelder Neujahrsblätter 47 (1991), S. 94–104 (online)
    • Wohnungsmangel und die Stadt vor der Stadt: der Augarten, in: Hochreiter, Walter u.a. Drinnen, Draussen: Dabei. Die Geschichte der Stadt Rheinfelden, Heidelberg 2014, S. 247–250
    Stato
    2023
    In elaborazione
    Louis Heinrich und Olha Staryk

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen