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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Nordost

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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Nord

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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Nordost (Ausschnitt)

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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Südost

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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Südwest (Aula)

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    Sekundarschule Interlaken

    Passerelle

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    Sekundarschule Interlaken

    Ansicht Süd (Aula)

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    Sekundarschule Interlaken

    Innenraum (Foyer)

    Sekundarschule Interlaken

    Innenraum (Korridor)

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    Mit der Sekundarschule in Interlaken ist ein reizvolles Ensemble entstanden, dessen Bauten präzis, aber locker gesetzt sind. Architektonisch sind die kubischen Volumina und funktionalen Räume der Moderne verpflichtet. Hans Andres legte im Berner Oberland einen ersten überzeugenden Schulhausbau vor, bevor er unmittelbar danach das eindrucksvolle Gymnasium Neufeld in Bern realisieren konnte.

    Chronologie

    Die dreiteilige Sekundarschule Interlaken wurde von 1959 bis 1962 nach einem Entwurf des Berner Architekten Hans Andres realisiert. Das Hauptgebäude wurde leider nicht sorgsam isoliert, doch ansonsten hat die Anlage ihren bauzeitlichen Charakter weitgehend beibehalten. Sie wird von der Denkmalpflege als erhaltenswert (Hauptgebäude) respektive schützenswert (Aula und Spezialtrakt) eingestuft.

    Lage

    Die Sekundarschule umfasst ein Schulhaus mit Nebenflügel, eine Aula und ein Spezialtrakt. Die Anlage auf trapezförmiger Parzelle ist allseitig von Strassen gefasst, wobei sie nur von der südseitigen Alpenstrasse und von der westseitigen Klosterstrasse erschlossen wird. Im Osten des Areals liegt ein Sportplatz, im Norden eine grosse Wiese. Unmittelbar nordwestlich der Schule befindet sich der Park Höhematte.

    Beschreibung

    Das langrechteckige, durch Fensterbänder horizontal betonte Hauptgebäude ist in vier Geschosse gegliedert und weitgehend aufgeständert. Das Erdgeschoss mit eingestellten Bauten ist als freie Eingangshalle konzipiert. Sie ist teils verglast. Die Klassenzimmer in den Obergeschossen sind mit grosszügigen Fenstern nach Süden ausgerichtet, die Nordfassade weist durch hohe Brüstungen schmalere Fenster auf. Im Nordosten wird das Hauptgebäude von einem Erschliessungskern überragt, der die Dachterrasse anbindet. Er tritt von Norden her als monolithisches Volumen in Erscheinung und ist nur an den Schmalseiten mit liegenden Fenstern ausgebildet. Im Nordwesten ist ein zweigeschossiger Nebentrakt mit Lehrer- und Musikzimmer sowie Hauswirtschafts- und Werkraum vorgelagert. Die beiden Volumina sind durch einen kleinen verglasten Kubus miteinander verbunden. Leider wurde das Hauptgebäude mit einer Aussenisolation etwas verunstaltet.

    Im Westen führt ein offener Gang zur Aula. Sie steht auf Stahlprofilstützen und schliesst mit einem zurückversetzten Attikageschoss unter Pultdach ab. Der Hauptraum im Obergeschoss wird sowohl von innen durch das verglaste, eingezogene Erdgeschoss erschlossen als auch von aussen, wo eine einläufige Treppe ostseitig am Gebäude anliegt. Der straff organisierte kubische Betonkörper weist ost- und westseitig grosse Fensterfronten auf.

    Südöstlich des Hauptgebäudes befindet sich ein zweigeschossiger, quer gesetzter Spezialtrakt unter Flachdach. Mit seinen horizontalen Fensterbändern ist die Betonkonstruktion ebenso klar strukturiert wie die drei anderen Bauten der Schulanlage.

    Literatur

    Einwohnergemeinde Interlaken (Hg.). Aula Schulanlage Alpenstrasse. Qualitätssicherndes Ver-fahren. Bericht zur Verfahrensvorbereitung. Bern 2018 (Typoskript). – Denkmalpflege Kanton Bern (Hg.). Bauinventar. – o. A., Entschiedene Wettbewerbe, in: Bauen + Wohnen 11/1959, S. 184.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Melvin Thayanantharajan

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