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    Schwerverkehrszentrum Uri

    Ansicht Ost

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    Schwerverkehrszentrum Uri

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    Schwerverkehrszentrum Uri

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    Schwerverkehrszentrum Uri

    Fassade (Detail)

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    Schwerverkehrszentrum Uri

    Innenraum (Treppe)

    Schwerverkehrszentrum Uri

    Innenraum (Korridor)

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    Das Schwerverkehrszentrum Uri ist ein gut durchdachtes Infrastruktur-Pilotprojekt in einer qualitätsvollen, architektonischen Umsetzung. Bei grossem Verkehrsandrang können hier bis zu 500 Fahrzeuge geparkt werden. Diese werden dosiert auf die Weiterfahrt geschickt, um dichten Verkehr und Unfälle auf der Gotthardroute zu vermeiden.

    Chronologie

    Das Schwerverkehrszentrum Uri dient der Entlastung des Lastwagenverkehrs durch den Gotthardtunnel und wird ausserdem als LKW-Prüfstelle genutzt. Die Projektierung der Hochbauten – ein Wettbewerbserfolg von 2006 – lag in den Händen des Architekturbüros CAS Chappuis Aregger Solèr AG. Realisiert wurde die Anlage in den Jahren 2007 bis 2009 vom Bauunternehmen Emch Berger AG.

    Lage

    Die insgesamt über 70’000 Quadratmeter umfassende Infrastrukturanlage liegt im Norden des ehemaligen Eisenbahnerdorfs Erstfeld. Die sich in Nord-Süd-Richtung über 750 mal 150 Meter ausdehnende Fläche ist zwischen der Reuss und der angrenzenden Gebirgskette eingebettet. Lineare Grünstreifen zonieren die versiegelte Fläche und zeigen den Lastwagen einen klaren Ablauf. Die Anlage umfasst auch zwei Hochbauten: ein Informations- und Empfangsgebäude sowie einen 130 Meter langen Bürotrakt mit angrenzender Prüfhalle, Tankstelle, Shop und sanitären Anlagen. Letztere schirmen das Areal im Westen von der Ripshauser Strasse beziehungsweise dem Weiler Ripshausen ab, im Osten fassen sie einen Vorplatz. Die Zufahrt zum Schwerlastzentrum zieren drei monumentale, farbige Betonovale, die von der Urner Künstlerin Maria Zgraggen gestaltet wurden. Das bunte Betonkonstrukt repräsentiert die Vielfalt der Lastwagenblachen und spiegelt den Kreislauf im Schwerverkehrszentrum wider.

    Beschreibung

    Das flach gedeckte Hauptgebäude ist dreigeschossig. Das Erdgeschoss ist weitgehend verglast. Im ersten Obergeschoss betont ein Bandfenster die Länge des Riegels. Die verbleibenden Wandflächen sind mit unterschiedlich breiten und mit Versatz platzierten Holzleisten verkleidet. Das abwechslungsreiche, durch die Verwitterung gezeichnete Fassadenbild erinnert an die traditionellen ländlichen Holzbauten der Gotthardregion, wenngleich sich dahinter eine moderne Stahlbetonkonstruktion verbirgt. Das Dachgeschoss springt zurück und ist mit Metallplatten verkleidet, ebenso die vorgelagerte, kubische Prüfhalle, die sich durch ein schmales Fensterband im Osten und die hohen Einfahrten an den Schmalseiten auszeichnet. Die Prüfhalle endet auf Höhe der Brüstung des Dachgeschosses, das Dach der Tankstelle, eine Stahlkonstruktion, am nördlichen Ende der Anlage etwas tiefer.

    Die Erschliessung der rund 50 Arbeitsplätze im Bürotrakt erfolgt über ein zentrales Treppenhaus, die Ebenen sind auch über einen Luftraum visuell verbunden. Die Wände im mittig angeordneten Korridor sind weiss verputzt, die lichtdurchfluteten Büroräume präsentieren sich hingegen verschiedenfarbig.

    Literatur

    Arnold, Florian. Dokumentation «Betonovale» (691 280/187 900). Die LKW kriegen schwere Konkurrenz, in: Neue Urner Zeitung 100/2010. — Bundesamt für Strassen (ASTRA). Dokumentation SVZ. Bern 2009 (Typoskript).
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Liliane Wenner

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