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    Eingang

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    Innenraum (Treppenhaus)

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    Innenraum (Passerelle)

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    Die Erweiterung der Schulanlage Büren respektiert den kleinteiligen ländlichen Kontext und fügt sich mit differenzierten Baukörpern, einer zurückhaltenden Materialisierung und etablierten Dachformen harmonisch ein. Dies gelang Daniele Marques und Bruno Zurkirchen, ohne dabei traditionelle Bauwerke zu kopieren.

    Chronologie

    Büren besitzt seit 1879 eine eigene Schule. In den Jahren 1992/93 wurde diese um einen Schul- und einen Turnhallentrakt erweitert. Der Planung der Erweiterung lag ein Wettbewerb im Jahr 1990 zu Grunde, aus dem das Luzerner Architekturbüro Marques Zurkirchen als Gewinner hervorgegangen war. Im Sommer 2010 wurde das Schulhaus von der Waser Achermann Architektur GmbH aus Stans saniert. Die Anlage wurde um einen Tartanplatz und einen Spielplatz ergänzt.

    Lage

    Die Schulanlage ist nördlich des Dorfkerns von Büren am Schuelmattliweg in den Hang eingebettet und über die Kirchstrasse mit dem Dorf verbunden. Im Südosten liegt die Bruder-Klausen-Kirche. Die lose Gebäudeanordnung bezieht sich auf die umgebende Streusiedlung. Der Erweiterungsbau liegt mit geringem Abstand nordöstlich des historistischen Schulhauses. Die beiden Schulhäuser sind mit einer zweigeschossigen Passerelle verbunden. Die Turnhalle folgt leicht versetzt im Nordwesten. Durch diese Platzierung ergibt sich einen kleiner Pausenhof, an dem auch der Haupteingang des Erweiterungsbaus angesiedelt ist.

    Beschreibung

    Der Erweiterungsbau der Schule weist talseitig drei und bergseitig zwei Geschosse auf. Er ist mit einem äusserst flachen Satteldach gedeckt. Das Sockelgeschoss ist in den Hang eingetieft. Die talseitige Längsfassade und die nordöstliche Schmalseite sind von einem strengen Raster aus hohen, zweiflügligen Fenstern geprägt. Die umlaufenden Fensterbrüstungen bringen eine horizontale Komponente in das Gesamtbild. Der eingezogene, verglaste Eingangsbereich wird von einer rot gefassten, diagonal aus der Fassade ragenden Tür akzentuiert. Die Rückseite des Erweiterungsbaus ist den Nutzungen folgend mit einer geschlossenen Wandfläche, geschosshohen Fenstertüren und schmalen Fensterschlitzen gestaltet. Einen vertikalen Akzent liefert der vorkragende Erschliessungskern. Der Turnhallentrakt ist ebenfalls mit einem flachen Satteldach gedeckt, die Fassaden sind auch hier gerastert. Sie suggerieren gegen den neuen Sportplatz hin eine Dreigeschossigkeit – dies ist jedoch der Übernahme der Schulfensterformate geschuldet. Beide Baukörper sind mit grauen Eternitplatten verkleidet, was der Fassadengestaltung vieler umliegender Häuser folgt.

    Räumlich überrascht die Schule mit einem weitläufigen Foyer. Die Geschosse sind mit einer einläufigen Steintreppe mit filigranem Stahlgeländer verbunden. Die zurückhaltende Farbgebung der Fassaden prägt auch die Innenräume. Die Bodenbeläge in den Obergeschossen greifen jedoch die rote Farbe des Eingangs auf.

    Literatur

    Marques, Daniele; Zurkirchen, Bruno. Drei Fragen an Architekten, in: Werk, Bauen + Wohnen. 3/1994, S. 46.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Tanja Steiger

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