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    Schulhaus

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    Schulhaus

    Innenraum (Treppe)

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    Hans Eggstein ist es gelungen, das ländliche Dorfbild Altbürons behutsam zu ergänzen. Die Baukörper zeichnen sich durch eine hervorragende Setzung aus und markieren einen gestalterischen Aufbruch nach der Ära des Sichtbetonbrutalismus, der zahlreiche Luzerner Schulhäuser prägt. Selten nimmt ein Umbau so grosse Rücksicht auf den Bestand: Die Schulanlage ist ein harmonisches Ensemble.

    Chronologie

    Das Schulhaus Altbüron im Kanton Luzern, wurde in den Jahren 1974 bis 1976 nach den Entwürfen von Hans Eggstein in Zusammenarbeit mit Alois Anselm erbaut. 2003 wurde die Turnhalle im südlichen Trakt zu einem weiteren Schulzimmertrakt umgebaut. Verantwortlich dafür zeichneten Oswin Bättig und Beat Müller.

    Lage

    Der Baukomplex befindet sich südlich des Altbüroner Ortskerns, eingebettet in ein Wohnquartier rund um die Antoniuskapelle. Die Schulanlage erstreckt sich über ein rund ein Hektar grosses, abfallendes Gelände und wird im Norden von der Zufahrtstrasse Bühl erschlossen.

    Beschreibung

    Das Schulhaus besteht aus drei Baukörpern. Das Basisschulgebäude (Trakt I) und die Kanzlei (Trakt II) befinden sich im Norden, auf dem Hügelkamm. Die Grundschule (Trakt III), bis 2003 Turnhalle, liegt im Süden, am Fuss des Hügels. Trakt I und II sind mit einer Passerelle verbunden. Über eine Treppe zwischen den beiden Gebäuden gelangt man auf den zwischen den Trakten situierten Pausenplatz und weiter zu den Sportfeldern im Süden. Das äussere Erscheinungsbild der drei Baukörper ist nahezu identisch. Sie sind nach Süden ausgerichtet, besitzen nachträglich mit Solarpaneelen eingedeckte Pultdächer, markante Bandfenster mit farbigen Blecheinfassungen und einen groben Fassadenputz in Beige. Unterschiedlich präsentieren sich vor allem die Fenstereinfassungen: Im Trakt I und II sind sie bordeauxrot, im Trakt III türkis gehalten.

    Trakt I setzt sich aus zwei unterschiedlich langen, gegenüberliegenden Pultdachriegeln zusammen, die in Längsrichtung durch einen Erschliessungskorridor miteinander verbunden sind. In den beiden Geschossen befinden sich vier Schulzimmer, zwei Mehrzweckräume, ein Materialraum und Sanitärräume. Als Deckenverkleidung kamen Holzlamellen, als Bodenbelag Linoleum zum Einsatz. Die Wände sind teils grau gestrichen, teils im Fassadenfarbton verputzt.

    Trakt II ist ebenfalls zweigeschossig. Im Erdgeschoss ist ein Teil der Schulverwaltung situiert, im Obergeschoss befindet sich eine Fünfeinhalbzimmerwohnung. Im Untergeschoss sind Archivräume und ein Sitzungszimmer zu finden. Die Südfassade springt am Ostende zurück und formt im Erdgeschoss eine Terrasse und im Obergeschoss einen Balkon.

    Aufgrund der ursprünglichen Nutzung als Turnhalle besitzt Trakt III eine grössere Gebäudetiefe. Die Haupterschliessung gewährleistet eine Kolonnade auf der talseitigen Südseite. Die Schulzimmer finden sich in den beiden Obergeschossen, letzteres wurde nachträglich aufgesetzt. Hangseitig ist ausserdem ein Baukörper mit begrüntem Flachdach und Oberlichtern in das Terrain gesetzt.

    Literatur

    Füchslin, Marco. Bauten und Projekte: Architekt Hans Eggstein: Eine Werkdokumentation. Sulgen 2007. – Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 309–310.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Dejan Rebozzi

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