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    6300.27b_Schulhaus_Letzi
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    6300.27h_Kindergarten_Letzi

    Schule und Kindergarten Letzi

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    Schule und Kindergarten Letzi

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    Schule und Kindergarten Letzi

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    Die Anlage verbindet die Formensprache des Neuen Bauens mit der kubischen Modulation der 1960er-Jahre. Mehr noch als die qualitätsvolle Architektur fällt der neue Unterrichtsansatz ins Gewicht. «Sehen lernen und beobachten» – dafür stehen vielfältige Raumangebote, Nischen und Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Schulhaus wurde mit «Schönste Bauten 1960–1975» vom Zuger Heimatschutz ausgezeichnet und von der Denkmalpflege als schützenswert eingestuft.

    Chronologie

    Die Zuger Architekten Peter und Klimentina Kamm realisierten in den Jahren 1964/65 für das stark angewachsene Hertiquartier einen aussergewöhnlichen Kindergarten und ein Schulhaus mit Freiluftterrassen, die auch als Schulzimmer dienen. Eine Totalsanierung erfolgte 1992. Das innovative Konzept gründet auf dem Vorbild der Freiluftschule, die Johannes Duiker in den Jahren 1926 bis 1931 in Amsterdam entwickelt hatte.

    Lage

    Das Schulhaus Letzi besteht aus zwei Gebäuden und liegt inmitten eines dichten Wohnquartiers. Die Anlage wird über eine von der Letzistrasse abzweigende Stichstrasse von Westen erschlossen. Der Weg führt über einen grossen Pausenhof. Im nördlichen Grundstücksteil befindet sich in einem längsrechteckigen, zweigeschossigen Flachdachgebäude das nach Süden orientierte Kleinschulhaus. Südlich davon ist der eingeschossige Doppelkindergarten mit dreieckigem Grundriss quer zum Schulhaus positioniert, eine Spitze ist zum Schulgebäude gerichtet. Die sich überschneidenden Vordächer der beiden Gebäude bilden einen gemeinsamen überdachten Gang.

    Beschreibung

    Das Schulhaus besteht aus zwei Raumschichten. Dem Kernbau ist im Süden ein verglaster Mehrzweckraum vorgesetzt, darüber ergänzen Terrassen und Bastelräume die vier Schulzimmer. Die Freibereiche, die ebenfalls als Schulzimmer genutzt werden, sind mit vorkragenden Sichtbetonpflanztrögen zum Pausenbereich abgeschirmt. Als Sonnenschutz sind Markisen an markanten, aufgesetzten Stahlfachwerkriegeln befestigt. Der ursprüngliche Sichtbetonbau ist heute mit weissen Eternitschindeln verkleidet, die Betonkonsolen sind weiss gestrichen. Die nördliche Längsseite des Schulhauses ist mit Bandfenstern und einer zentralen Fensterfront gestaltet. Die westliche Schmalseite ist geschlossen ausgebildet, die Ostfassade mit einem Fensterreihe mit gestufter Brüstungshöhe versehen. Zwei rote Stahltüren erschliessen den jeweiligen Flügel des Gebäudes.

    Der Kindergarten setzt sich aus verschiedenen kubischen Raumeinheiten zusammen. Durch die versetzte Anordnung der Kuben entstehen Nischen, teilweise sind diese überdacht. Die gestaffelte Südseite fasst einen Freibereich mit Wasserbecken. Die Südfassaden sind mit grosszügigen Fensterfronten besetzt, die abgewandten Seiten mit Bandfenstern versehen. Die Fassadengestaltung folgt dem Schulhaus.

    Literatur

    Kanton Zug (Hg.). Inventar der schützenswerten Denkmäler. Zug 2018. – Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 60–61. – Festschrift. 40 Jahre Schulhaus Letzi 1965 bis 2005. Zug 2005. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 247. – Schneider, Heinrich. Zug Schulhaus Letzi, in: Schulzimmergestaltung – exemplarisch. Zürich 1983, S. 121–125. – Ein Freudentag für die Letzi-Schüler, in: Zuger Nachrichten 29.11.1965.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Sara Vergallo

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