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    Schulhaus Matt

    Ansicht West

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    Schulhaus Matt

    Ansicht Nordwest

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    Schulhaus Matt

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    Schulhaus Matt

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    Schulhaus Matt

    Ansicht Nordost

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    Schulhaus Matt

    Pausenplatz

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    Schulhaus Matt

    Innenraum (Singsaal)

    Schulhaus Matt

    Innenraum (Erschliessung)

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    In den 1950er-Jahren wurde der Typus «Schulkaserne» durch moderne Raumkonzepte ersetzt. Der Entwurf von Walter H. Schaad und Emil Jauch erweiterte das Spektrum der Pavillonschulen nach skandinavischem Vorbild um einen lichtdurchfluteten Typus. Ort und Topografie wurden neu interpretiert und selbstbewusst gestaltet.

    Chronologie

    Das Schulhaus Matt wurde 1952 im Rahmen eines Architekturwettbewerbs von Walter H. Schaad und Emil Jauch konzipiert. Es war Teil eines projektierten Gebäudeensembles aus Schulhaus, Turnhalle, Kindergarten sowie einer Kirche, das den neuen Dorfkern bilden sollte. Das Schulhaus wurde in den Jahren 1952 bis 1954 als erste Etappe der Zentrumsbildung errichtet. Mit Ausnahme der Turnhalle wurden die restlichen Gebäude jedoch nicht realisiert.

    Lage

    Der Baukomplex befindet sich am nordöstlichen Rand der Gemeinde Hergiswil. zwischen der Sonnmattstrasse und der grösseren Sonnenbergstrasse. Der Baumgartenweg verbindet die beiden Strassen und bietet mehrere Zugangsmöglichkeiten zum Schulareal und erschliesst auch den im Südosten situierten, separaten Singsaal und die im Nordosten platzierte Turnhalle. Das quer zum Hang angeordnete Schulhaus bildet den Abschluss des Spiel- und Pausenplatzes. Von diesem aus wird es über drei verglaste Treppenhäuser, die durch ein Vordach miteinander verbunden sind, erschlossen. Den zur Talseite orientierten Räumen sind grosse, baumbestandene Grünflächen vorgelagert.

    Beschreibung

    Das 50 Meter lange Schulhaus ist in den Hang eingetieft und erscheint auf der Nordwestseite ein-, auf der talseitigen Südostseite zweigeschossig. Die dreifache Erschliessung verleiht dem mit einem versetzt positionierten Pultdach gedeckten Baukörper eine kammartige Struktur. Die nahezu geschlossenen Stirnseiten des Schulhauses sind aus Bruchsteinen gemauert. Die südostseitige Längsseite ist mit Fensterbändern versehen, die in der Teilung fein differieren. Die mit Lärchenschindeln verkleideten Brüstungen und das mit Eternit gedeckte Dach setzen einen Kontrast zum Bruchsteinmauerwerk. Der verglaste Singsaal-Pavillon ist hexagonal geformt und mit einem Zeltdach gedeckt. Die Turnhalle folgt mit einem Pultdach, gemauerten Seitenwänden und grossen Fensteröffnungen der Gestalt des Schulhauses.

    Jeder der drei Erschliessungskerne bietet jeweils einen Zugang zu zwei Klassenzimmern, sowie zu dem darunterliegenden Sockelgeschoss, das die Spezialräume umfasst. Das Sockelgeschoss wird über das abgetreppt gestaltete Gelände zwischen den Erschliessungskernen natürlich belichtet, ausserdem mit einem Fensterband auf der Talseite. Die Querschnittsdisposition des Schulhauses Matt ermöglicht eine bautyplogische Innovation bei der Gestaltung der Klassenzimmer: Sie sind über ein Fensterband sowie über ein Oberlichtband belichtet. Ein weiteres, sogenanntes «Blumenfenster» befindet sich in der Rückwand der Klassenzimmer, deren Wände mit hellbraunen, verschieden getönten Betonplatten und mit Buchenparkett versehen sind.

    Literatur

    Schweizer Heimatschutz (Hg.). Die schönsten Bauten der 50er-Jahre. Schweizer Architektur im Jahrzehnt des Aufschwungs. Zürich 2007, S. 46–47. – Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hg.). Kunstführer durch die Schweiz (Bd. 2). Bern 2006, S. 340. – Kunz, Gerold. Bauinventar Gemeinde Hergiswil: Verzeichnis der geschützten und schutzwürdigen Gebäude und Baugruppen. Hergiswil 2008. – Bauinventar Kanton Nidwalden. Gemeinde Hergiswil. Datenblatt der Denkmalpflege. Stans 2005. – Zeller, Christa. Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 230. – Ineichen, Hannes; Zanoni, Tomaso (Hg.). Luzerner Architekten. Zürich/Bern 1985, S. 28, 92–95. – Roth, Alfred. Das Neue Schulhaus. Zürich 1957. S. 123–128.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Corinne Bucher

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