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    Schulhaus Gehren

    Ansicht Süd

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    Ansicht Südwest

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    Schulhaus Gehren

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    Schulhaus Gehren

    «Der Bilgungsweg» (J. Aregger)

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    Schulhaus Gehren

    Innenraum (Treppe)

    Schulhaus Gehren

    Innenraum (Klassenzimmer)

    Schulhaus Gehren

    Innenraum (Turnhalle)

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    In Flüelen zeigt sich einmal mehr, dass sich die funktionalen «Betonskulpturen» aus der Zeit um 1970 gut sanieren lassen. Die Modifikation der Fassaden überdeckt jedoch die aussergewöhnlich feine und in dieser Form seltene Betonrasterfassade des ursprünglichen Baus.

    Chronologie

    Das Projekt Schulhaus Gehren wurde 1965 von der Architektengemeinschaft Rolf Zurfluh und Werner Herde im Rahmen eines Wettbewerbs entwickelt. Nach einer Überarbeitungsphase konnte Werner Herde den Baukomplex realisieren. Noch in der Bauphase wurde das Schulhaus um ein Geschoss erweitert. Die Einweihung erfolgte schliesslich 1974. In den Jahren 2016/17 modernisierte das Architekturbüro Arnold Thalmann Architekten AG die Tragkonstruktion, die gesamte Aussenhülle, die Innenräume und die Haustechnik.

    Lage

    Das Schulhaus befindet sich am östlichen Rand von Flüelen oberhalb der Höhenstrasse und wird von einer Zubringerstrasse und von einer Freitreppe im Südosten der Anlage erschlossen. Rund um die Hangparzelle liegen Wiesen, die bis an den Waldrand reichen. Im Süden und Westen sind kleinere Wohnhäuser angesiedelt. Das Schulhaus bietet Ausblick auf den Urnersee und auf das Bergpanorama.

    Beschreibung

    Der flach gedeckte Baukomplex gründet auf zwei in den Hang eingebetteten Sockelgeschossen, die einen Kindergarten und eine Turnhalle umfassen. Darüber erheben sich zwei in der Tiefe und der Höhe versetzt angeordnete, viergeschossige Schulhaustrakte. Die Split-Level-Schnittstelle der beiden identischen Volumen beherbergt den Erschliessungskern und Nebenräume. Das angrenzende Gelände ist terrassiert, der Hang somit zu gut nutzbaren Freiflächen umgestaltet. Das Eingangsgeschoss der beiden Schultrakte ist im Südosten und im Südwesten eingezogen und ergänzt die Freiflächen um einen gedeckten Bereich. Ursprünglich handelte es sich beim Schulhaus Gehren um einen fein gerasterten Sichtbetonbau. Im Rahmen der Sanierung wurden die Baukörper mit einer hinterlüfteten Ummantelung aus hellgrauen Aluminiumplatten überzogen. Die Sockelgeschosse erhielten eine Kompaktfassade in dunkelgrau. Neben der neuen Materialität prägt vor allem die Verwandlung der ehemaligen Lochfassade zu einer mit Bandfenstern den sanierten Bau. Akzentuiert werden die horizontalen Bänder von einer asymmetrisch angeordneten, geschlossenen Wandfläche.

    Im Erdgeschoss des Klassenzimmertrakts sind die Bibliothek und in den drei Obergeschossen vier Klassenzimmer mit jeweils einem angrenzenden Gruppenraum angeordnet. Einzig das Treppenhaus befindet sich noch im ursprünglichen Zustand. Die tragenden Wände zeigen hier nach wie vor den Sichtbeton, der von einer horizontalen Brettschalung geprägt ist. Die restlichen Wände sind mit Holz verkleidet, der Boden ist mit Kunststein belegt. Der Urner Künstler Franz Fedier schuf 1972 eine «Abstrakte Farbkomposition». Den Aussenbau ziert seit 2017 «Der Bildungsweg» von Jost Aregger.

    Literatur

    Gamma & Cie (Hg.). Die neue Schulanlage Gehren. Flüelen. Altdorf 1974, S. 2–5. – Entschieden. Schulhaus mit Turnhalle in Flüelen UR, in: Das Werk 1/1966, S. 8. – Schulanlage «Gehren» in Flüelen, in: Schweizerische Bauzeitung 48/1965, S. 894.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Sonja Lerch

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