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    Schulhaus Erlen

    Ansicht West

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    Schulhaus Erlen

    Ansicht Südwest

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    Schulhaus Erlen

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    Schulhaus Erlen

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    Schulhaus Erlen

    Ansicht Nord

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    Schulhaus Erlen

    Eingangsbereich

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    Schulhaus Erlen

    Innenraum (Treppenhaus)

    Schulhaus Erlen

    Innenraum (Treppenhaus)

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    Das Schulhaus Erlen kontrastiert enorm mit der dispersen Umgebung und setzt damit als «dörfliches Stück Stadt» ein Zeichen. Es reagiert hervorragend auf das geneigte Gelände. Allerdings würde man sich die Differenziertheit der geplanten Klinkerfassade wünschen: Die homogenen Putzflächen lassen das Rot der Fassaden sehr dominant erscheinen.

    Chronologie

    Die Schulanlage Erlen, ein Schulkomplex für 500 Schülerinnen und Schüler, wurde in den Jahren 1995 bis 1999 von der Architektengemeinschaft Architekturbüro Kretz und Aschwanden Schürer Architekten AG errichtet. Vorausgegangen waren ein Wettbewerb, zwei Bauprojekte und mehrere Abstimmungen auf Gemeindeebene. Ursprünglich waren vier Trakte geplant, realisiert wurden bislang allerdings nur drei.

    Lage

    Das Schulhaus liegt in einem Aussenquartier der Gemeinde Emmen und grenzt an den Riffigwald. Die Schule in Hanglage ist von Wiesen und Ackerland umgeben. Im Süden und im Osten liegen Wohnquartiere. Der wenig strukturierten Ansammlung von Häusern westlich des Dorfkerns von Emmenbrücke fehlt ein Zentrum. So hat das Schulhausareal neben den schulinternen Funktionen auch Zentrumsaufgaben übernommen. Die Gestaltung des zentralen Platzes übernahm der Landschaftsarchitekt Fritz Dové.

    Beschreibung

    Die Schulanlage besteht aus drei Gebäuden, die sternförmig zueinanderstehen und den Pausenplatz fassen. Jedes Gebäude hat eine eigene Nutzung: Der nordwestliche Bau beherbergt die Turnhalle, der nordöstliche die Klassenzimmer und der südöstliche die Aula sowie die Spezialräume. Das verbindende Element ist das Farbkonzept der fein verputzten Lochfassaden: Sie sind leuchtend rot. Die ursprünglich vorgesehene Klinkerausführung wurde aus Kostengründen nicht realisiert. Die drei Baukörper treten am Pausenplatz jeweils dreigeschossig auf, talseitig ist ein weiteres Geschoss ausgebildet. Hinter einem mit einem flachen Zeltdach gedeckten Kopfbau schliesst sich rechtwinklig die niedrigere, flach gedeckte Turnhalle an. Oberlichter ergänzen hier die grossen Fensterflächen. Der Klassentrakt und die Aula sind ebenfalls mit flachen Zeltdächern gedeckt und wie die Turnhalle mit Oberlichtern versehen: der Klassentrakt in der Längsachse, die Aula mit einem zentralen Lichtfeld. Während der Eingang der Turnhalle im Sockelgeschoss und der Eingang des Schultrakts am Pausenplatz leicht in das Gebäude eingezogen sind, bietet die Aula mit einer weiten Kolonnade einen grosszügigen, gedeckten Freibereich, der einen vorhandenen Fussweg durch die Siedlung integriert.

    Im Unterschied zur leuchtenden Farbigkeit der Bauten sind die Innenräume von einer zurückhaltenden Materialisierung in Sichtbeton und dunklen Metallgitterbrüstungen geprägt. Die Oberlichter akzentuieren das grosszügige Treppenhaus und die Korridore des Klassentrakts sowie das Foyer der Aula.

    Literatur

    Gmür, Otti. Häuser – Dörfer – Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 369. – Gadient, Hansjörg. Ein dörfliches Stück Stadt: Schulanlage Erlen in Emmenbrücke. Schweizer Ingenieur und Architekt, 118/2000, S.116–120. – Küng, Tino. Schulanlage Erlen in Emmenbrücke, in: Neue Luzerner Zeitung 19.9.1999.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Bahoz Issa

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