Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6314.02a_Acher
    6314.02b_Acher
    6314.02c_Acher
    6314.02d_Acher
    6314.02f_Acher

    Schulhaus Acher

    Ansicht West (Turnhalle)

    Download

    Schulhaus Acher

    Ansicht Südwest (Hof)

    Download

    Schulhaus Acher

    Ansicht Ost (Turnhalle)

    Download

    Schulhaus Acher

    Ansicht West

    Download

    Schulhaus Acher

    Ansicht Südwest (Schule)

    Download
    6314.02a_Acher
    6314.02b_Acher
    6314.02c_Acher
    6314.02d_Acher
    6314.02f_Acher

    Das Schulhaus Acher von Hanns A. Brütsch und Alois Stadler war ein innovativer und moderner Bau. Es vereinte die verschiedenen Nutzungen und bot in den 1950er-Jahren die neuesten Schulzimmerstandards an. Es ist zu hoffen, dass die Turnhalle in ihrem weitgehend ursprünglichen Zustand erhalten bleibt.

    Chronologie

    Das Primar- und Sekundarschulhaus Acher wurde 1955 im Rahmen eines Wettbewerbs von Hanns A. Brütsch und Alois Stadler konzipiert. Die Realisierung von drei der ursprünglich fünf geplanten Trakte erfolgte in den Jahren 1956 bis 1958. Die Anlage wurde 1988 renoviert, Putzfassaden verunklären seitdem die ursprüngliche Gestaltung.

    Lage

    Das Schulhaus befindet sich an der Alten Landstrasse gegenüber der Pfarrkirche Heilige Familie im Zentrum von Unterägeri. Das zentrale Primarschulhaus ist parallel zum Hang ausgerichtet, die beiden anderen Trakte sind quer dazu angeordnet. Die Trakte sind mit einer Passerelle verbunden und fassen einen grossen Pausenhof mit Sportplatz, welcher bis 1969 gegen Süden offen war. Heute steht dort ein Erweiterungsbau von Paul Steger. Die Schulanlage wird von der Waldheimstrasse und der Schönwartstrasse eingerahmt und ist per Fussweg ausserdem von Westen, von der Alten Landstrasse her erschlossen.

    Beschreibung

    Die ursprüngliche Gestaltung der Schulanlage lässt sich noch an dem in den Hang geschmiegten zweigeschossigen Baukörper aus Turnhalle und Singsaal im Westen erkennen. Der mit einem flachen Satteldach gedeckte Bau ist im südlichen Drittel in rotem Sichtbacksteinmauerwerk ausgeführt und individuell durchfenstert. Der nördliche Teil basiert auf einem Stützenraster. Die sechs Achsen sind auf der Westseite leicht zurückversetzt ausgefacht. Die Fensterbänder sind im Obergeschoss auf schmale Schlitze reduziert. Auf der Ostseite, zum Hof hin, sind geschosshohe Verglasungen eingebracht.  Im Primarschulhaus im Norden wurde der damals innovative Typus des zweiseitig belichteten, querbelüfteten Klassenzimmers verwirklicht. Die grossen Fensteröffnungen des nunmehr weiss verputzen Baus erzeugen eine starke horizontale Gliederung. Das ehemalige Sekundarschulhaus mit Abwartwohnung im Osten beherbergt heute das Sekretariat und Rektorat. Dem Putzbau mit Lochfensterfassade sind Pultdachanbauten angefügt.

    Literatur

    Bauforum (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 195. – Brütsch, Hanns A. Unterägeri weiht sein neues Schulhaus ein: 29. Juni 1958, in: Zuger Nachrichten 27.7.1958. – Brütsch, Hanns A.; Granziol, Luigi, Hess Rudolf. Unterägeri weiht sein neues Schulhaus ein. Unterägeri 1958.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Sandro Hodel

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen