Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6030.02aa_schindler
    6030.02a_schindler
    6030.02j_schindler2
    6030.02g_schindler2
    6030.02d_schindler
    6030.02i_schindler2
    6030.02c_schindler
    6030.02b_schindler
    6030.02e_schindler2
    6030.02f_schindler2

    Schindler

    Ansicht Süd

    Download

    Schindler

    Ansicht Süd

    Download

    Schindler

    Ansicht Südost

    Download

    Schindler

    Ansicht Südost (Ausschnitt)

    Download

    Schindler

    Erschliessungskern

    Download

    Schindler

    Liftversuchsturm

    Download

    Schindler

    Ansicht Südwest

    Download

    Schindler

    Liftversuchsturm

    Download

    Schindler

    Ansicht Nord

    Download

    Schindler

    Dachlandschaft

    Download
    6030.02aa_schindler
    6030.02a_schindler
    6030.02j_schindler2
    6030.02g_schindler2
    6030.02d_schindler
    6030.02i_schindler2
    6030.02c_schindler
    6030.02b_schindler
    6030.02e_schindler2
    6030.02f_schindler2

    Zusammen mit dem im Südwesten angrenzenden Wohlfahrtsgebäude bildete das Verwaltungsgebäude des Aufzugsherstellers Schindler ein ausgezeichnetes Beispiel der Nachkriegsmoderne in der Schweiz und ist das wohl bedeutendste Industriedenkmal aus jener Zeit im Kanton Luzern – umso bedauerlicher war der Abbruch des Wohlfahrtsgebäudes im Jahr 2016.

    Chronologie

    Das kontinuierliche Wachstum der Aufzugs- und Elektromotorenfabrik Schindler & Cie. AG zeigte in den Jahren 1950/51, dass der Standort Sentimatt in Luzern bald an seine Grenzen stossen würde. Ein neues Areal in Ebikon erschien für eine Erweiterung optimal, da es zum einen direkten Anschluss an die Bahn und an die Hauptstrasse Luzern-Zug bietet, zum anderen genügend Platz aufwies, um die Firma langfristig zu entwickeln. Zwölf bekannte Architekturbüros wurden zu einem Projektwettbewerb eingeladen. Daraus entstand eine Architektengemeinschaft aus vier Büros unter der Leitung von Roland Rohn. Die ersten Gebäude – ein Bürotrakt und weitläufige Produktionshallen – wurden in den Jahren 1953 bis 1957 erstellt. In den Jahren 1996 bis 2000 wurden die Gebäude der ersten Bauetappe saniert.

    Lage

    Das rund 200’000 Quadratmeter grosse Firmenareal liegt etwa einen Kilometer nordöstlich von Ebikon. Aus der Lage zwischen den Geleisen und der Hauptstrasse folgte eine Setzung des Bürotrakts entlang der stark frequentierten Zugerstrasse. Die Produktion füllt den dahinterliegenden Bereich.

    Beschreibung

    Das Verwaltungsgebäude misst gut 240 Meter. Der aussergewöhnlich lange, viergeschossige Riegel wird in der Vertikalen durch vier Erschliessungskerne sowie einen signifikanten, frei vor dem Riegel stehenden, 60 Meter hohen Liftversuchsturm gegliedert. Die Erschliessungskerne überragen den Riegel um ein Geschoss. An den Seiten sind die Türme mit Wandscheiben gefasst, zur Strasse hin verglast und mit leicht auskragenden Flachdächern geschlossen. Der Liftversuchsturm ist massiv ausgeführt, die Strassenfront ist mit einem schmalen, asymmetrisch positionierten Fensterschlitz akzentuiert. An den Seiten befinden sich kleine quadratische Fenster, die die Geschossteilung anzeigen sowie ein weithin sichtbares Firmenlogo. Am oberen Ende des Liftversuchsturms befindet sich eine dreiseitig auskragende, verglaste Kanzel. Das Erdgeschoss des Büro- und Verwaltungstrakts steht auf regelmässig angeordneten, schrägen Stützen. Der Skelettbau ist mit Bandfenstern horizontal gegliedert. Die hell verputzten Stirnseiten der Geschossdecken sowie die mit Backsteinen ausgemauerten Brüstungen unterstützen die horizontale Betonung des langgestreckten Baukörpers. Das Flachdach setzt über einer Hohlkehle an und gewinnt damit Plastizität. Der Eingang befindet sich in der südwestlichen Gebäudeecke und wird durch ein nachträglich eingebrachtes Vordach akzentuiert, das sich unter die Bürogeschosse schiebt. Die nach Nordwesten ausgerichtete Rückseite des Verwaltungsgebäudes umfasst ein Sockelgeschoss, der leichten Neigung des Geländes entsprechend. Sie folgt dem gleichen Gestaltschema wie die Schauseite, wurde jedoch zwischenzeitlich mit Paneelen verkleidet. Die angrenzenden Produktions- und Lagerhallen sind Funktionsbauten und mit Sheddächern gedeckt.

    Literatur

    Asani, Kadir. Die Schindlerfabrik am Strip von Ebikon. Eine Untersuchung auf zwei Wahrnehmungsebenen, in: Hochschule Luzern (Hg.) Stadt als Versprechen. Städtebau der Nachkriegszeit in der Schweiz (= Essaysammlung Masterstudiengang Architektur. Luzern 2015, S.13–41. – Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 354–355. – Zeller, Christa (Hg.). Schweizer Architekturführer 1920–1990. Nordost- und Zentralschweiz (Bd. 1). Zürich 1992, S. 229. – Mossdorf, Carl; Zumsteg, Eugen. Werkanlagen Schindler in Ebikon, in: Bauen + Wohnen 8/1960, S. 4–21. – Die neuen Schindler-Werkanlagen in Ebikon, in: Schweizerische Bauzeitung 7/1959, S. 98–99. – Denkmalpflege und Archäologie (Hg.). Kantonales Bauinventar Luzern.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Reto Bürgi

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen