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    Ricola Kräuterzentrum

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    Ricola Kräuterzentrum

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    Ricola Kräuterzentrum

    Detail (Fassade)

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    Ricola Kräuterzentrum

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    2007 erlebte der Stampflehmbau eine Renaissance: Martin Rauch errichtete in Schlins (AT) ein Privathaus und erzielte damit in der Fachwelt grosse Aufmerksamkeit. Den Durchbruch des wiederentdeckten und in der Anwendung hin zur Vorfertigung sukzessiv weiterentwickelten Materials lieferte 2014 das Ricola Kräuterzentrum der Basler Architekten Herzog de Meuron. Der irdene Bau am Rand von Laufen verbindet sich eindrucksvoll mit der Natur und liefert einen engen Bezug zur Kräuterproduktion, deren technischer Aspekt sich in den stark mit dem Lehm kontrastierenden Rundfenstern widerspiegelt.

    Chronologie

    Das Kräuterzentrum ist das siebte und aktuell jüngste Bauprojekt, das die Basler Architekten Herzog de Meuron für die Firma Ricola in den letzten drei Jahrzehnten konzipierten. Es entstand in den Jahren 2013 bis 2014. Die Realisierung erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Lehmbauspezialisten Martin Rauch.

    Lage

    Das Kräuterzentrum liegt am Rand eines Gewerbegebiets südöstlich von Laufen an der Wahlenstrasse. Diese verbindet Laufen und Wahlen, erschliesst aber auch das im Osten angrenzende Gewerbegebiet. Die Südostfassade des Kräuterzentrums erstreckt sich entlang der Abzweigung von der Hauptstrasse. Es ist eingebettet in Wies- und Ackerland. Im Norden folgen Produktionsstätten, im Südwesten einige Arbeiterwohnhäuser.

    Beschreibung

    Der längsrechteckige Kubus ist 11 Meter hoch, 111 Meter lang und 30 Meter breit. Er hat Wände aus Stampflehm, die vorfabriziert wurden: Der Lehm stammt aus der Umgebung, die einzelnen Wandelemente sind 47 Zentimeter dick. Die Schmalseiten ziert jeweils ein Rundfenster von über 5 Metern Durchmesser. Die Längsseiten besitzen ebenfalls jeweils ein Rundfenster, zudem gibt es mit drei strassenseitigen Toren aus Lärchenholz und fünf rückseitigen Schmalfenstern funktionale Öffnungen. Die markanten Rundfenster sind aussermittig platziert. Das flache Dach ist mit Wellblech gedeckt und mit Oberlichtern durchsetzt. Das Blech kragt aus und schafft einen feinen Dachrand.

    Erst im Inneren zeigt sich die das Gebäude aussteifende Betonskelettkonstruktion. Das Zusammenspiel von Konstruktion und Fassade wurde von den Schnetzer Puskas Ingenieuren erarbeitet. Der langgestreckte Lehmkubus fasst eine linear konzipierte High-Tech-Produktionsstätte: Hier werden die für die Ricola-Produktion erforderlichen Kräuter verarbeitet, getrocknet und geschnitten.

    Literatur

    Simon, Axel. Zukünftige Ziegel, in: Themenheft zu Hochparterre 9/2018, S. 14–23. – Rauch, Martin, Habert, Guillaume, Boltshauser, Roger. Sprung zum grossen Massstab, in: werk, bauen + wohnen 6/2018, S. 8–15. – Herzog, Andreas. Gute Zweckbauten, in: Hochparterre 1–2/2015, S. 30–31. – Mack, Gerhard. Ricola – Herzog & de Meuron: Sieben Bauwerke 1983–2014. Laufen 2014, S. 38–43. – Hegner-van Rooden, Clementine. Prêt-à-porter, in: TEC21 38/2014, S. 76–77. – Keller, Jenny. Ein Lehmbau für Laufen, in: NZZ 15.2.2013. – Rauch, Martin. Fertigbauteile aus Lehm, in: TEC21 29–30/2013, S. 19–21.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Marion Sauter

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