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    Reihenhäuser Hasenberg

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    Die verschachtelten Gebäude wirken wie eine Skulptur in der Landschaft. Die fein differenzierten Volumina schaffen individuelle Situationen und erinnern in ihrer kubischen Formensprache an die Tradition der holländischen Architektur der 1920er-Jahre. Fritz Doswald setzte damit in Steinhausen einen wichtigen architektonischen Akzent, in einer Zeit, die sich zunehmend von der Klassischen Moderne löste.

    Chronologie

    1972 plante und realisierte der Aargauer Architekt Fritz Doswald die Reihenhäuser Hasenberg, die jeweils zwei separate Wohnungen umfassen und damit vom klassischen Reihenhausschema abweichen.

    Lage

    Die Reihenhäuser befinden sich am nördlichen Dorfrand von Steinhausen, in leichter Hanglage. Nördlich der Bebauung wird der Blick über die Felder in die Ferne geleitet. Der Friedhof Erli liegt im Westen, im Süden und Osten wird die Überbauung von weiteren Wohnhäusern gefasst, unter anderem auch von ebenfalls von Fritz Doswald errichteten Hochhäusern. Die Reihenhäuser sind in drei versetzten Zeilen angeordnet und über eine Stichstrasse erschlossen, die in einem Parkplatz endet. Die weitere Erschliessung erfolgt über Fusswege oder direkt über die Einstellhallen. Charakteristisch für den Hasenberg sind grosszügige Rasenflächen und nicht abgetrennte Kleingärten.

    Beschreibung

    Die zwölf zweigeschossigen Flachdachhäuser sind jeweils paarweise angeordnet und umfassen 24 Wohnungen. Die Bauvolumen sind H-förmig ausgebildet. Dadurch werden im Osten Höfe gefasst und die Gartenbereiche im Westen differenziert. Für die Eigentümer der Erdgeschosswohnungen stehen gedeckte Sitzplätze zur Verfügung, welche zwischenzeitlich um einige Wintergärten ergänzt wurden. Die Wohnungen in den Obergeschossen besitzen hingegen grosszügige Terrassen. Während das Erdgeschoss vergleichsweise kubisch geformt ist, kreieren die Obergeschosse mit zahlreichen Vor- und Rücksprüngen abwechslungsreiche räumliche Situationen – innen wie aussen. Die Reihenhäuser Hasenberg zeichnen sich durch übereck geführte Bandfenster aus, die in der Höhe differieren. Die Fassaden sind weiss verputzt.

    Die Erdgeschosswohnungen umfassen 5½-Zimmer. Wohn- und Essbereich erstrecken sich zusammen über die gesamte Haustiefe. Die komplette Verglasung der Westfront bietet sowohl Ausblick wie Übergang in die Natur. Die Obergeschosse beinhalten jeweils eine 4½-Zimmerwohnung mit Terrasse.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 276–277.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Kevin Kummerow

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