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    6460.10a_Schulhaus St.Karl
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    Primarschulhaus St. Karl

    Ansicht Nordost

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    Primarschulhaus St. Karl

    Ansicht Nordost

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    Primarschulhaus St. Karl

    Ansicht West

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    Primarschulhaus St. Karl

    Ansicht Südwest

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    Primarschulhaus St. Karl

    Ansicht Südost

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    Primarschulhaus St. Karl

    Eingang

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    Mit dem Um- und dem Erweiterungsbau gelang es den Architekten, einen zurückhaltenden und modernen Schulhausbau in einem historischen Kontext zu realisieren und das Gebäude als Erweiterung der Hofumfassung des Frauenklosters zu setzen. Die Prämisse von Lussi Halter war «Weiterbauen». Der historische Bau war ideenstiftend, ist jedoch heute nicht mehr ablesbar.

    Chronologie

    Das Primarschulhaus St. Karl wurde im Jahr 1953 von Josef Utiger erbaut. Das Architekturbüro Lussi Halter gewann im Jahr 1998 im Projektwettbewerb für eine Erweiterung den ersten Rang und realisierte zusammen mit den Landschaftsarchitekten Koepfli Partner bis 2002 den Um- und den Erweiterungsbau.

    Lage

    Das Primarschulhaus grenzt im Westen an das Areal des ehemaligen Frauenklosters St. Karl an und wird über die Gitschenstrasse erschlossen. Die Hauptfassade und der Pausenhof sind in Richtung Norden orientiert. Im Süden befindet sich eine Wiese, die von einer Bruchsteinmauer gefasst wird.

    Beschreibung

    Josef Utiger errichtete 1953 einen dreigeschossigen Putzbau mit Satteldach, Vorhalle und vorgesetztem Erschliessungskern. Diese Disposition bildete die Grundlage für den weitreichenden Eingriff und die Erweiterung. Das alte Schulhaus wurde über die ganze Länge in der Flucht des eingeschossigen Erschliessungskerns um zwei Geschosse aufgestockt und besitzt nun ein asymmetrisches Satteldach. Der neue Trakt schliesst sich – mit einem räumlichen Versatz – in der Verlängerung der Firstlinie des Altbaus an diesen an. Das asymmetrische Satteldach ist gespiegelt. Das Thema der Vorhalle wurde wieder aufgegriffen und in moderner Form – einem flach gedeckten, eingeschossigen Baukörper – im Norden vor die Erweiterung gesetzt. Alt- und Neubau sind mit einer homogenen Putzfassade versehen, in die regelmässig liegende Fenster mit braunen Metallrahmen eingeschnitten sind. Die grosszügigen, fassadenbündig eingesetzten Glasflächen sind zweigeteilt und jeweils mit einem Lüftungsflügel versehen. Ein verbindendes Element stellt ausserdem der grau abgesetzte Sockel dar, der die Eingangsebene der Erweiterung und die vorgelagerte Freitreppe umfasst und im alten Schulteil einen brüstungshohen Akzent setzt. Die Konturen des Gebäudes zeichnen sich durch die fassadenbündig aufgesetzten Satteldächer klar ab. Die ehemals in die Nordfassade eingebettete Uhr wurde übernommen und stellt an der Schnittstelle Alt- und Neubau einen historischen Bezug her.

    Literatur

    Schweizer Heimatschutz (Hg.). Baukultur entdecken (Wakkerpreis Altdorf). Zürich 2007, Nr. 13.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Murielle Schumacher

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