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    Primarschule

    Ansicht Südwest

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    Primarschule

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    Primarschule

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    Primarschule

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    Primarschule

    Innenraum (Erschliessung)

    Primarschule

    Innenraum (Klassenzimmer)

    Primarschule

    Innenraum (Korridor)

    Primarschule

    Innenraum (Turnhalle)

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    Mit der Primarschule Vitznau schufen Adolf und Lis Ammann-Stebler ein prägnantes brutalistisches Sichtbetonbauwerk. Die jüngste Sanierung erfolgte sensibel und bewahrte dessen Qualitäten. Eine innere Neuorganisation des Gebäudes trägt den aktuellen Anforderungen Rechnung und zeigt, dass mit wenig Eingriffen viel erreicht werden kann. Der 1960er-Jahre-Bau wurde sinnhaft aktualisiert.

    Chronologie

    Im Jahr 1967 erbauten Adolf und Lis Ammann-Stebler das Primarschulhaus in Vitznau. 1993 erweiterte das Architektenpaar den Bau nahtlos. 2008 wurde ein Wettbewerb zur Sanierung und Erweiterung ausgelobt, den Phalt Architekten für sich entscheiden konnten. Baubeginn war im Juli 2012, und bereits im August 2013 konnte das erneuerte Schulhaus eingeweiht werden.

    Lage

    Dorfplatz, Rigiweg und Zihlstrasse umgeben das Vitznauer Schulhaus. Der leicht erhöhte Standort bietet Ausblick auf den Vierwaldstättersee. Der Haupteingang befindet sich im Südwesten. Dem Schulhaus ist hier ein grosszügiger Pausenplatz mit Spielplatz vorgelagert, der im Rahmen der Sanierung zum Dorfplatz erweitert und mit einem markanten Vordach versehen wurde.

    Beschreibung

    Beim Primarschulhaus Vitznau handelt es sich um eine funktionale Sichtbetonkonstruktion. Die Schaufassade auf der Südwestseite setzt sich aus sechs leicht gestaffelt angeordneten Klassenraum-Baukörpern aus den beiden ersten Bauphasen zusammen. Die dreigeschossigen Kuben sind betont horizontal gegliedert: Sichtbetonbrüstungen wechseln sich mit dunkel gefassten Fensterbändern ab. Der Versatz der Baukörper ermöglicht eine leichte Übereckführung der Fenster, die den massiven Baukörper somit auflockern und leichter erscheinen lassen. Im Norden überragt ein viergeschossiger Baukörper den Schulkomplex. Sämtliche Flachdächer besitzen einen markanten Dachvorsprung, der die Volumen gestalterisch verbindet und einen weiteren horizontalen Akzent schafft. Die Gebäuderückseite wird von der quer dazu gestellten Turnhalle dominiert. An der Südostseite zeichnen sich verschiedene Nutzungen ab: Das vielgestaltige Bauvolumen erinnert hier an eine konstruktivistische Skulptur. Übereck geführte, hoch ansetzende Fensterbänder und die weit auskragenden Flachdächer setzen einen starken horizontalen Akzent.

    Dem modernisierten Innenausbau liegt ein Farbkonzept zugrunde: Leuchtendgelbe Flächen beleben die bestehenden Sichtbetonflächen, die polierten Kunststeinböden und Treppen. Der im Sichtbeton sich abzeichnenden horizontalen Lattenschalung sind vertikale Holzlamellen-Wandpaneele entgegengesetzt.

    Literatur

    Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 139. – Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hg.). Kunstführer durch die Schweiz (Bd. 1). Bern 2005, S. 341–342. – Denkmalpflege und Archäologie (Hg.). Kantonales Bauinventar Luzern.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Hoiha Palen

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