Ihre Suche ergab 4 Treffer

Treffer Ihre Suche ergab leider keine Treffer

    6048.04c_Pflegezentrum
    6048.04d_Pflegezentrum
    6048.04a_Pflegezentrum
    6048.04e_Pflegezentrum
    6048.04f_Pflegezentrum
    6048.04i_Pflegezentrum
    6048.04j_Pflegezentrum
    6048.04k_Pflegezentrum
    6048.04n_Pflegezentrum

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Südost

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Süd

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Südwest

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Fassade (Detail)

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Südost

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Südost

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Ansicht Ost

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Übersicht

    Download

    Pflegeheim Kirchfeld

    Übersicht

    Download
    6048.04c_Pflegezentrum
    6048.04d_Pflegezentrum
    6048.04a_Pflegezentrum
    6048.04e_Pflegezentrum
    6048.04f_Pflegezentrum
    6048.04i_Pflegezentrum
    6048.04j_Pflegezentrum
    6048.04k_Pflegezentrum
    6048.04n_Pflegezentrum

    Das Pflegeheim Kirchfeld, das wie eine Trutzburg den Hang über Horw besetzt, bietet funktionale wie qualitätsvolle Räume. Der Kernbau ist kaum noch wahrnehmbar, prägte jedoch die Gestaltung des Neubaus durch die Architektengemeinschaft Bysäth, Linke, Weber, Gärtner, Schenkel. Entstanden ist ein aussergewöhnlich harmonisches Ensemble, der differenzierten Formensprache der 1990er-Jahre entsprechend.

    Chronologie

    Das Pflegeheim Kirchfeld wurde 1965 erbaut und nach einem Wettbewerb im Jahr 1997 von 1999 bis 2002 von den Architekten Hans Peter Bysäth, Alois Linke, Andreas Weber, Eugen Gärtner und Fredi Schenkel erweitert. In einer ersten Etappe wurde im Norden ein Trakt ergänzt, anschliessend der Kernbau saniert und nach Süden erweitert. Das Projekt trägt der Bevölkerungsentwicklung Rechnung: Das Horwer Pflegeheim bietet nun Raum für acht Wohngruppen mit jeweils 13 bis 15 Bewohnerinnen und Bewohner, für gut einhundert betagte Menschen.

    Lage

    Das Pflegeheim Kirchfeld steht auf einer Kuppe im Osten von Horw. Der grossvolumige Baukomplex beschliesst die kleinteilige Wohnsiedlung an der Westflanke des Hügelzugs. Das Heim ist auf drei Seiten von Wiesen umgeben. Die Erschliessungsstrasse Kirchfeld führt im Osten am Baukomplex entlang. Die exponierte Hanglage bietet Sicht auf das Horwer Becken des Vierwaldstättersees. Der Erweiterungsbau ergänzt den Bestand im Nordosten.

    Beschreibung

    Das flach gedeckte Gebäude ist dreigeschossig, die beiden Trakte sind gegeneinander verschoben. Das Pflegeheim gründet auf einem Sockelgeschoss aus Sichtbeton in dem die Administration, Küche und Aufenthaltsräume untergebracht sind. Ausgehend vom Bestand, wurde für die Wohngeschosse eine Vorhangfassade entwickelt, die beide Trakte verbindet: Raumhohe Fenster alternieren mit Wandflächen mit rotem Faserzementmantel. Die Fenster können mit hölzernen Schiebeläden verschlossen werden. Ihre wechselnde Position bringt ein facettenreiches Bild. Die Dachplatte kragt über einer Schattenfuge vor und betont die horizontale Ausrichtung der beiden Baukörper, unterstützt von der beachtlichen Längenausdehnung. Die Enden der Betonriegel sind mit Loggien besetzt, die Wandflächen zurückgesetzt. Grosse Glasflächen lösen hier das Bauvolumen auf. Die Kapelle befindet sich in der Mitte des Gebäudes auf der Strassenseite. Der obere Teil des Sichtbetonkubus ist mit Holzlatten ummantelt, der kleine Sakralraum nimmt gestalterisch eine Sonderrolle ein.

    Der Erschliessung zieht sich längs durch den Baukomplex. Die Belichtung der lagen Korridore der Wohngeschosse erfolgt über ein Oberlichtband und weiter über Glasböden. Die Wände sind pigmentiert verputzt. Fotografien von Zugvögeln der Künstlerin Monika Kiss Horvath ergänzen das Kunst-am-Bau-Konzept.

    Literatur

    Gmür, Otti. Häuser, Dörfer, Städte. Architekturführer Kanton Luzern. Luzern 2006, S. 403–404. – Hanak, Michael. Umbau und Erweiterung Pflegeheim Kirchfeld, Horw, in: Arch 138 (= Werkzeitschrift der Eternit AG) 12/2004, S. 20–23.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Gianluca Ciangherotti

    loading

    Gerät drehen um die Architektubibliothek zu besuchen