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    6376.01a_Kath._Pfarrkirche–Emmetten
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    St. Jakob und Theresia

    Ansicht Südwest

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    St. Jakob und Theresia

    Ansicht Nordost

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    St. Jakob und Theresia

    Ansicht Süd

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    St. Jakob und Theresia

    Innenraum (Kirchenschiff)

    St. Jakob und Theresia

    Innenraum (Altar)

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    Mit dem Bau der Pfarrkirche Emmetten leistete der Schwyzer Architekt Josef Steiner einen wichtigen Beitrag zur zentralschweizerischen Sakralarchitektur. Die Verbindung einer neuromanischen und einer modernen Formensprache schuf ein Bauwerk, das sich gut in den Voralpenraum einfügt.

    Chronologie

    Im Jahr 1454 wurde in Emmetten eine erste Kapelle errichtet, die kleine Gemeinde gehörte damals noch zur Pfarrei Buochs. Auf Initiative von Pfarrer Franz Xaver Gabriel wurde Ende der 1910er-Jahre der Abriss des zweiten, frühbarocken Gebäudes und der Bau der jetzigen Kirche beschlossen. Für die Planung und Ausführung konnte Josef Steiner gewonnen werden. 1933 wurde der Neubau eingeweiht. In den Jahren 1994 bis 1996 wurde die Pfarrkirche St. Jakob und Theresia renoviert.

    Lage

    Die Pfarrkirche nimmt eine Anhöhe östlich des Dorfkerns von Emmetten ein. Der Sakralbau ist West-Ost orientiert, der Friedhof im Osten situiert. Die Erschliessung erfolgt über die im Südwesten entlangführende Dorfstrasse und die Abzweigung Hugenstrasse. Im Norden der Kirche befinden sich das Feuerwehrlokal und die Schule, im Süden und im Osten Wohnhäuser.

    Beschreibung

    Die gut 35 Meter lange Kirche ist als dreischiffige Basilika konzipiert. Der Turm ist an der südlichen Chorflanke positioniert. Der mit Natursteinen ummantelte Bau schliesst mit einem Satteldach, der Turm mit einem Zeltdach. Der Haupteingang liegt an der Westfassade. Das Doppelportal wird von einem dreistufigen Gewände gefasst. Das Vordach nimmt die Höhe der Seitenschiffdächer auf, die sich mit einem Walm an der Portalseite abzeichnen. Über dem Vordach thront eine monumentale Skulptur des Kirchenpatrons, des Heiligen Jakobs. Die Seitenfassaden bilden den Querschnitt ab, sowohl die Seitenwände als auch der Lichtgaden sind mit halbrund schliessenden Fenstern versehen. Die seitlichen Annexe ziehen sich auf beiden Flanken bis in den Chorbereich. Der Chor ist eingezogen und endet mit einer Apsis. Der Versatz der Bauvolumen, die abgewalmten Seitenschiffdächer und der Walm über der Apsis bilden ein wohlproportioniertes Ensemble. Hier ist auch eine Inschriftentafel eingelassen, die den Architekten und den Baumeister würdigt. Der Turm zeichnet sich durch in das Mauerwerk eingelassenen Uhren, und über einem umlaufenden Gesims ansetzende vierteiligen Schallarkaden aus.

    Der Eingangsbereich im Westen ist mit einer Orgelempore überfangen. Das mit einer flachen Holzkassettendecke schliessende Kirchenschiff ist mit Arkaden gegliedert, die auf monolithischen Säulen lagern. In der Nordostecke ist ein schlichter Kanzelkorb angeordnet.  Der Chor ist in zwei Etappen erhöht, bekrönt vom historischen Altar. Der Zelebrationsaltar ist auf dem Podest situiert. Den Chorbogen zieren Bildnisse der Heiligen Franziskus und Bruder Klaus, die Apsis ist mit einer Kreuzigungsszene ausgefüllt. Die Gemälde von Oskar Cattani entstanden zwei Jahre nach der Fertigstellung der Kirche.

    Literatur

    Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hg.). Kunstführer durch die Schweiz (Bd. 2). Bern 2006, S. 343.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Tania Fernandes Fonseca

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