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    Kirche Maria Himmelfahrt

    Ansicht Süd

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    Kirche Maria Himmelfahrt

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    Kirche Maria Himmelfahrt

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    Kirche Maria Himmelfahrt

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    Kirche Maria Himmelfahrt

    Innenraum (Seitenkapelle)

    Kirche Maria Himmelfahrt

    Innenraum (Altarbereich)

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    Mit dem Bau der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt leistete das Architekturbüro von Ernst Studer, Gottlieb Studer und Joachim Naef einen wichtigen Beitrag zum Kirchenbau der 1960er-Jahre. Nach einem Putz- und einem reinen Betonbau in Sarnen (1966) und in Nebikon (1968) entstand mit dem Holz-/Betonbau in Kägiswil eine neue, spannende Material- und Formvariante. Der vielgestaltige, skulptural wirkende Sakralbau drückt die intensive Auseinandersetzung des für seine eigenwillige Formensprache bekannten Architektentrios mit räumlichen und plastischen Phänomenen aus.

    Chronologie

    Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wurde vom Architekturbüro Studer Studer Naef konzipiert und in den Jahren 1966 bis 1970 erbaut. Am 14. September 1968 weihte Abt Leonhard Bösch die Kirche ein. In den Jahren 2017/18 renovierte Walter Küchler den Bau.

    Lage

    Die Pfarrkirche liegt auf einer kleinen Anhöhe mitten in Kägiswil, zwischen der Dörfli- und der Schulhausstrasse. Die Erschliessung erfolgt über einen verbindenden Fussweg und Freitreppen, die auch das Sockelgeschoss anbinden, in dem ein Pfarreisaal und Nebenräume untergebracht sind. Der Kirche ist ein Vorplatz vorgelagert, der Haupteingang befindet sich an der Südwestecke. Im Westen liegt der Kägiswiler Friedhof, im Norden schliesst ein Wohnquartier an.

    Beschreibung

    Die Pfarrkirche erhebt sich über einem flach gedeckten, winkeligen Sockel- und Eingangsgeschoss aus Sichtbeton. Die Gebäudekanten und der Dachrand sind gerundet ausgebildet. Darüber staffelt sich ein Holzaufbau fächerförmig bis zu einem Turmaufsatz empor. Im Süden greifen die längs verschalten Holzkuben über die Sichtbetonkörper hinweg, die beiden Baumassen verschmelzen. Das Sockelgeschoss ist im Südosten übereck mit einem schmalen Fensterband belichtet. Der horizontale Einschnitt lässt den darüberliegenden massiven Betonkörper schwebend erscheinen. Das Hauptgeschoss besitzt hingegen nur vereinzelt Fenster. In den mit Pultdächern gedeckten Holzaufbau sind Dachfenster eingeschnitten, ausserdem sind die Schmalseiten der gestaffelten Holzkuben durchfenstert. Insgesamt erscheint das amorphe Gebilde sehr geschlossen. Der Haupteingang wird durch ein Vordach und eine Mauerscheibe hervorgehoben. Mithilfe einer Fuge erzeugten die Architekten trotz der massiven Materialisierung einen schwebenden Charakter.

    Der Innenraum der Pfarrkirche ist nach Süden orientiert. Der Altarbereich ist unter dem Turmaufsatz angeordnet, die Bänke sind entsprechend fächerförmig ausgerichtet. Die Materialisierung des Aussenbaus prägt auch den Innenraum: Über den Sichtbetonwänden erheben sich die verschiedenen holzverschalten Dachflächen. Die vom Bildhauer Franz Pabst konzipierten Beichtstühle fungieren als Raumteiler für die Seitenkapelle. Die Orgel ist in eine Nische neben dem Altarbereich eingefügt.

    Literatur

    Wechsler, Ruedi. In Kägiswil rüstet man sich für ein grosses Kirchenfest, in: Luzerner Zeitung 9.8.2018 (online). – Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz. Basel 1998, S. 522. – Boga, Thomas. Ernst Studer, Architekt. Werkstattbericht 1. Zürich 1976, o. S. – Oberholzer, Niklaus. Der Bildhauer Franz Pabst, in: Badener Neujahrsblätter 1970, S. 48. – Wettbewerbe, in: Bauen + Wohnen 10/1964, S. 36.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Jennie Walther

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