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    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Ansicht West

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    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Ansicht Nordwest

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    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Ansicht Süd

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    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Fassade (Detail)

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    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Innenraum (Schiff Ost)

    Pfarrkirche Bruder Klaus

    Innenraum (Schiff West)

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    Mit dem Entwurf folgten Hanns A. Brütsch und Alois Stadler bereits vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil den neuen liturgischen Vorstellungen und schufen damit einen Meilenstein in der sakralen Architektur der Schweiz.

    Chronologie

    Die Pfarrkirche Bruder Klaus wurde von Brütsch Stadler im Rahmen eines Wettbewerbs entworfen und von 1954 bis 1956 realisiert. Das Innere des Sakralbaus und die Fenster wurden von 1957 bis 1960 von Ferdinand Gehr gestaltet. Seitdem erfolgten einige kleinere Eingriffe: 1988 wurde der Kirchenraum, 1989 und 2003 der Glockenturm renoviert.

    Lage

    Die Kirche Bruder Klaus steht im Ortskern von Oberwil am östlichen Ufer des Zugersees, lediglich getrennt von der Artherstrasse. Im Norden führt der Bruder-Klausen-Weg entlang. Der Bau ist von der Strassenflucht zurückgesetzt und in eine Grünfläche eingebettet. Der Vorplatz und die Kirche sind leicht erhöht. Direkt an die Kirche grenzen das alte und das neue Pfarrhaus an.

    Beschreibung

    Die Kirche gründet auf einen in der West-Ost Achse gestreckten achteckigen Grundriss. Im Norden ist der freistehende Glockenturm angeordnet. Der Turm besteht aus vier Betonpfeilern, die auf dem Dach in Rippen enden. In der unteren Hälfte des Glockenturms sind die Pfeilerzwischenräume mit einem hochrechteckigen Betonraster ausgefacht, auf das die Kirchenuhr aufgesetzt ist. Die offene, obere Turmhälfte birgt fünf vertikal übereinander angeordnete Glocken. Die Kirchenfassade, das «Zelt Gottes» – so der Projektname des Wettbewerbsentwurfs, ist zwischen quergestellte Wandscheiben gespannt: verputztes Mauerwerk und das vertikale Muster der fein gerippten, verglasten Betonrasterelemente stehen im Wechsel. Die beiden Eingänge auf der Seeseite sind durch schlanke Vordächer hervorgehoben und um flache Freitreppen erhöht. Ein wesentliches Gestaltungselement ist der aus dem Zentrum gerückte First des mit Eternit gedeckten Zeltdachs. Die Traufen ragen leicht über die Wandscheiben hinaus, von der hohen Mittelwand im Westen aus verlaufen sie zu den Seiten hin abfallend. Die Kirche ist zweigeschossig, darunter liegt eingetieft in das Gelände der von Süden erschlossene Pfarreisaal.

    Ob der durchbrochenen Fassadenstruktur ist der Ost-West-orientierte Innenraum lichterfüllt. Die Orgelempore ist frei zwischen den beiden Eingängen im Westen situiert. Der dunkle Asphaltboden fällt zum Altar im Osten leicht ab, die Dachuntersicht ist dazu kontrastierend mit Täfer verkleidet. Die Bankreihen sind fächerförmig auf den durch flache Stufen und einem Belag aus hellem Naturstein hervorgehobenen Altarbereich mit einem blockhaften, steinernen Altartisch hin ausgerichtet. Die Sakristei ist an den Altarbereich angefügt. Die geschlossenen Wandflächen wurden vollflächig von Ferdinand Gehr bemalt. Dargestellt sind unter anderem die Kreuzigung Christi und Bruder Klaus.

    Literatur

    Bauforum Zug (Hg.). Zuger Bautenführer. Ausgewählte Objekte 1902–2012. Luzern 2013, S. 130–131. – Zenklusen, Laetitia; Grünenfelder, Josef. Pfarrkirche Bruder Klaus und Kapelle St. Nikolaus in Oberwil (=Schweizerische Kunstführer). Bern 2002, S. 5–6, 22. – Rucki, Isabelle; Huber, Dorothee (Hg.). Architektenlexikon der Schweiz. Basel 1998, S. 102. – Horat, Heinz. Moderner Kirchenbau im Kanton Zug, in: Tugium 1990, S. 97–115. – Oberwil erhält eine neue Kirche, in: Zuger Volksblatt 31.7.1956. – Einweihung der Bruder-Klausen Kirche und Errichtung der Pfarrei Oberwil: Sonntag, 2. September 1956, in: Zuger Nachrichten 31.7.1956.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Andrea Monika Ellenberger

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