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    Oberstufenschulhaus Halti

    Ansicht Südost

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    Oberstufenschulhaus Halti

    Ansicht Südost

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    Oberstufenschulhaus Halti

    Ansicht Süd

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    Oberstufenschulhaus Halti

    Ansicht Nordost (Turnhalle)

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    Oberstufenschulhaus Halti

    Innenraum (Treppe)

    Oberstufenschulhaus Halti

    Innenraum (Korridor)

    Oberstufenschulhaus Halti

    Innenraum (Treppe)

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    Das Oberstufenschulhaus Halti vervollständigt das Schulangebot in Steinen. Der zurückhaltende, im Wesentlichen auf Holz und Sichtbeton reduzierte Bau überrascht mit räumlichen Inszenierungen im Erschliessungsbereich.

    Chronologie

    Das Oberstufenschulhaus Halti wurde zusammen mit der Turnhalle nach einem Architekturwettbewerb von 1993 bis 1995 nach Plänen der Luzerner Architekten Gübelin Rigert realisiert. 2017 wurde die Metallwerkstatt im Südflügel im Zuge der Umstellung des Schulsystems um zwei Etagen aufgestockt. Das Raumprogramm wurde um die bisher fehlenden Gruppenräume, Zeichnungs- und Musikzimmer erweitert.

    Lage

    Das Schulareal liegt am Rande des Dorfkerns von Steinen in einem Wohngebiet und wird von der Breiten- und der Bächirainstrasse grosszügig umfahren. Die Erschliessung erfolgt über die Quartierstrasse Schulanlage im Osten. Im Norden der Anlage liegt eine Wiese, im Osten der Aussensportplatz, der auch als Verbindung zur Primarschule dient. Der Hauptzugang zum Schulgelände erfolgt von Süden über eine Rampe.

    Beschreibung

    Die Schulanlage besteht aus zwei dreigeschossigen, länglichen Baukörpern, die L-förmig zueinander angeordnet sind. Die Sporthalle bildet die Verlängerung des 2017 aufgestockten Flügels. Das verbindende Sockelgeschoss und der gesamte Eingangsbereich sind in Sichtbeton gehalten. Der verglaste Eingangsbereich ist zurückversetzt, die Wand des Südflügels mit einem schmalen Bandfenster durchzogen. Darüber hinaus besitzt der Bau eine horizontal geschalte Holzfassade. Die nach Süden und Osten orientierten Schulzimmer bilden sich durch grosse Fensterbänder nach aussen ab. Die in den Hang eingetiefte Nordseite ist in drei Segmente aufgefächert, die in der Erschliessungszone spannende Raumsituationen erzeugen und das Flachdach modellieren. Das Erdgeschoss der Schulanlage ist vollverglast. Die Turnhalle gründet ebenfalls auf einem Sichtbetonsockel. Die verglasten Wände sind mit Holzlamellen überdeckt, im Unterschied zur Verschalung am Schulhaus jedoch in vertikaler Anordnung.

    Das Zentrum des Foyers bildet eine gewendelte Treppe. Der Treppenturm ist durch das gesamte Gebäude gestanzt und tritt auf dem Dach als Laterne hervor. Die von den Korridoren abgesetzten Segmentwände schaffen eine weitere, geschossübergreifende Verbindung. Die Belichtung erfolgt indirekt durch die Oberlichter der Klassenzimmer. Der kühl wirkende, weiss gestrichene Beton an Decke und Wänden sowie der hellgraue Plattenboden werden von der warmen Holzverkleidung der Klassenraumfront kontrastiert.

    Literatur

    Schuler, Markus; Betschart, Beat; Landtwing, Werner et. al. (Hg.). Auf- und Umbau der Mittelpunktschule (MPS) Steinen – für die Einführung des kooperativen Schulmodells (KOS). Schwyz 2016. – Bezirksabstimmung SZ: Ja zu Aufstockung von Schulhaus in Steinen, in: Luzerner Zeitung (online) 25.9.2016.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Nadja Moser

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