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    Oberstufenschulanlage Weid

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    Oberstufenschulanlage Weid

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    Oberstufenschulanlage Weid

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    Oberstufenschulanlage Weid

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    Oberstufenschulanlage Weid

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    Oberstufenschulanlage Weid

    Kunst am Bau (C. Haerle)

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    Oberstufenschulanlage Weid

    Innenraum (Erschliessung)

    Oberstufenschulanlage Weid

    Innenraum (Erschliessung)

    Oberstufenschulanlage Weid

    Innenraum (Turnhalle)

    Oberstufenschulanlage Weid

    Innenraum (Turnhalle)

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    Die Oberstufenschulanlage war die erste Schulanlage des Luzerner Büros Meletta Stebel Zangger. Die drei Baukörper bilden in der freien Landschaft ein kraftvolles Ensemble. Sämtliche Bauten verbindet eine klare, homogene Ausformulierung, erzeugt wird jedoch jedes Mal eine andere Atmosphäre.

    Chronologie

    Die Oberstufenschulanlage Weid wurde nach einer zwei jährigen Planungsphase von 2003 bis 2005 nach den Entwürfen des Architekturbüros Meletta Strebel Zangger erbaut. Dem Bauvorhaben war ein zweistufiger Wettbewerb vorausgegangen.

    Lage

    Die Schulanlage befindet sich südwestlich des Ortszentrums von Pfäffikon. Das bislang wenig bebaute Areal wird im Osten und im Süden von der Weidstrasse gefasst. Im Norden und im Westen schlängelt sich der Stalden- und der Sumelenbach vorbei. Die drei Baukörper – ein Schulhaus, eine Dreifachturnhalle und eine Aula – sind in den Hang eingebettet, das Gelände zu einem Plateau geformt. Die Baukörper fassen den Pausenplatz und öffnen sich zu den umliegenden Grünflächen. Die Haupterschliessung erfolgt über eine breite Freitreppe von der Weidstrasse im Osten zum Schulhaus. Nördlich der Treppe ist die Turnhalle situiert, südlich die Aula mit der Kantine. Eine schmalere Treppe führt ausserdem von den im Norden gelegenen Parkplätzen zwischen der Dreifachsporthalle und dem Schulhaus zum Pausenplatz. Die Freifläche ist mit einem kleinen Baumgarten akzentuiert. An der Schmalseite der Sporthalle sticht ein Kunstwerk aus leuchtend rot gefärbten Plexiglasplatten von Christoph Haerle hervor, auch dies war ein Wettbewerbserfolg.

    Beschreibung

    Die drei kubischen Baukörper bestehen aus glatt geschaltem Sichtbeton und sind mit Flachdächern eingedeckt. Die von dunklen Rahmen gefassten Fenster schneiden hart in den Beton und geben dem Ensemble ein sehr homogenes Aussehen, im Detail jedoch einen spannungsvollen Kontrast. Alle drei Eingangsbereiche sind zurückversetzt, sodass gedeckte Freibereiche als tiefe, plastische Einschnitte in den Betonkuben entstehen. An der Dreifachsporthalle bildet ausserdem eine lange, vorgelagerte Sitzbank einen auffälligen horizontalen Akzent. Das viergeschossige Schulhaus ist regelmässig durchfenstert. Die Sondernutzungen im Aula- und Kantinengebäude sind mit grossen, vorgesetzten Bandfenstern hervorgehoben.

    Der Innenausbau folgt der gleichen reduzierten Gestaltungsprämisse: wenige Materialien, flächige Oberflächen, eine klare Elementierung und das Farbkonzept von Jean Pfaff schaffen eine Einheit. Die Schulzimmer sind um zwei Erschliessungskerne angeordnet, die von Oberlichtern erhellt sind. Ein langer horizontaler Einschnitt in der Fassade der Sporthalle belichtet seitlich das Foyer, von dort bietet sich eine Übersicht der Spielfelder. Auch im Innern ist Kunst am Bau zu finden: Hugo Suter gestaltete die Türleibungen in den Klassenzimmern («En passant») und drei Fotoarbeiten von Annelis Strba befinden sich im Raum des «Mittagstischs», in der Bibliothek und im Lehrerzimmer.

    Literatur

    Aebischer, Evelyne. Mittelpunktschule Weid, in: ORT 2005, S. 1–2.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Gnanusha Thayananthan

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