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    Die Mittelpunktschule Siebenen leistet einen wichtigen Beitrag zum Schulhausbau im Kanton Schwyz. Entstanden ist ein flexibler Funktionsbau im Kontext des Brutalismus der 1960er-Jahre, der den rohen Sichtbeton mit einer technischen, roten Metallfassade kombiniert und damit einen eigenwilligen Beitrag in der Schwyzer Architekturlandschaft leistete.

    Chronologie

    Nach dem Gewinn eines in den Jahren 1971/72 durchgeführten Wettbewerbs realisierten die Architekten Max Müller, Hans Bisig und Rolf Leuzinger die Mittelpunktschule Siebnen von 1973 bis 1975. Im Jahr 2007 renovierte Michael Stähli den Schulkomplex und erweiterte ihn um einen fünfgeschossigen Anbau mit zusätzlichen Schulzimmern.

    Lage

    Die Mittelpunktschule Siebnen befindet sich im Norden von Siebnen unmittelbar an der Bahnhofstation Siebnen-Wangen. Das Schulgelände wird im Westen vom Bächliweg und im Süden vom Amselweg gefasst. Im Norden schotten vier Einfamilienhäuser die Schule vom Bahnhof ab. Die Erschliessung erfolgt über die Äussere Bahnhofstrasse an der Ostseite des Schulhauses.

    Beschreibung

    Die ursprüngliche Anlage umfasst einen viergeschossigen Schultrakt, einen rechtwinklig dazu positionierten zweigeschossigen Flügelbau mit Sondernutzungen sowie einen Sporttrakt mit Turnhalle und Hallenbad. Die äusserst funktional konzipierten Bauwerke fassen einen gepflasterten Pausenhof, die Aussensportanlagen sind im Norden und Westen angeordnet. Treppenstufen und eine grosszügige Passerelle markieren den Haupteingang des Schultrakts. Hier ist auch das zentrale Treppenhaus situiert, hervorgehoben durch einen Versatz im Bauvolumen. Die Stirnseiten des Schulhauses sind als geschlossene Sichtbetonscheiben gestaltet. Um eine grosse Flexibilität zu erzielen, wurden dem Massivbau eine Metallfassade vorgehängt und die Räume mit leichten Trennwänden ausgestattet. Die Längsseiten sind mit rot gefassten Fensterelementen gerastert. Dabei wechseln sich grosse Scheiben mit horizontal geteilten Fensterelementen ab, was das strenge Raster auflockert. Über dem Eingang und am Treppenhaus akzentuieren Betonwandscheiben und Bandfenster das Bauvolumen. Der Erweiterungsbau von 2007 wurde entgegen der ursprünglichen Planung zwischen den Schultrakt und den Sportbereich gesetzt. Er nimmt die Quaderform des Schulhauses auf, setzt sich jedoch mit einer modernen, grauen Fassadengestaltung deutlich von ihr ab. Den Sporttrakt kennzeichnet eine über den Quader hinausragende, gliedernde Betonkonstruktion, hinter der sich eine Doppelturnhalle verbirgt. Das Hallenbad ist im Untergeschoss situiert. Es verfügt über ein 25 Meter langes Zweistufenbecken und ist auch öffentlich zugänglich. Die Wände des Hallenbads sind mit einem Wellenmotiv verziert.

    Literatur

    Einweihung der Mittelpunktschule Siebnen mit Doppelturnhalle, Sportanlagen und Hallenschwimmbad. Siebnen 1975.
    Stand
    2018
    Bearbeitung
    Selina Miller

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