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    Mit der Migros in Interlaken haben Ernst E. Anderegg und die HMS Architekten und Planer AG ein grosses Bauvolumen bereichernd aufgebrochen und die einzelnen Volumina materiell sorgfältig gestaltet. Mit architektonischer Transparenz verbanden sie Innen- und Aussenraum an einem hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkt.

    Chronologie

    Die Migros in Interlaken wurde nach einem gemeinsamen Entwurf von Ernst E. Anderegg und der HMS Architekten Planer AG in den Jahren 2000 bis 2002 realisiert. Sie ist ein Ersatzneubau: 1965 war eine erste Filiale nach dem Entwurf von Felix Wyler aus Bern entstanden.

    Lage

    Die Migros Interlaken steht an der Rugenparkstrasse 1 in zentralster Lage: Unmittelbar im Norden befinden sich die Schiffsstation und der Bahnhof Interlaken-West. Die Gleise verlaufen westseitig und parallel zur Rugenparkstrasse respektive Bahnhofstrasse. Gegen Norden öffnet sich das Gebäude zum Bahnhof hin mit einem grosszügigen Platz. Das Parkhaus wird von der General-Guisanstrasse im Süden erschlossen. In der ostseitigen Bernastrasse säumen Parkplätze den Strassenrand.

    Beschreibung

    Die 6’000 Quadratmeter umfassende, als grosses Einkaufszentrum konzipierte Migros Interlaken besteht aus drei Elementen: einem längsrechteckigen, viergeschossigen Riegel an der Rugenpark-strasse, einem dreieckigen, die Parzelle füllenden dreigeschossigen Volumen an der Berna- und General-Guisanstrasse sowie der eigentlichen Mall als verbindende Mitte. Sie ist höher als die beiden anderen Baukörper und wird von einem weit auskragenden Flachdach überdeckt. Fünf schlanke Sichtbetonpfeiler stützen diese imposante Stahlkonstruktion nord- und westseitig. Gegen den Platz im Norden tritt die Mall vollgeschossig verglast in Erscheinung, ansonsten wird sie von den beiden anderen Baukörpern gefasst. So auch im Nordwesten, wo das verglaste Erd- und Dachgeschoss zurückversetzt ist. Der Riegel ist in ein eingezogenes, verglastes Eingangsgeschoss und in geschlossen ausgebildete, mit grauschwarzen Natursteinplatten verkleidete Obergeschosse gegliedert. Das dreieckige Volumen aus hellgrauen Natursteinplatten weist ebenfalls ein zurückversetztes Erdgeschoss auf, das ausserdem mit einem Sockel ausgebildet und in Milchglas materialisiert ist. Die Ecke im Nordosten ist mit einer leicht vorstehenden Rotunde akzentuiert. Gegen Osten ist die Fassade im zweiten Obergeschoss mit einem Fensterband gegliedert. Der Trakt beinhaltet neben dem Parkhaus auch einigen Geschäfte, Lagerflächen und Anlieferung. Auf der Nord- und Südseite der Migros sind aussen filigrane Fluchttreppen aus Stahl angebracht. Sie kontrastieren die kubische Ausformung des Baus.

    Literatur

    Wolf, Daniel; Von Allmen, Jost. Ernst E. Anderegg. Ausgewählte Bauten in der Region Interlaken-Oberhasli (= Schweizerische Kunstführer). Bern 2011, S. 49. – o. A. Migros-Markt in Interlaken: 1965, Architekt Felix Wyler, Bern, in: Das Werk 4/1968, S. 240–241.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Alain Ritz

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