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    Messehalle 1.0

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    Die Messehalle 1.0 von Theo Hotz lässt sich dem sogenannten strukturellen Expressionismus beziehungsweise der High-Tech-Architektur zuordnen. Grundlage des Entwurfs bildeten die Ehrlichkeit der Konstruktion und die präzis ausgearbeiteten Details sowie der funktionale Ablauf der Grossanlässe und die limitierte Bauzeit – ein Aspekt, der in dieser Form selten zum Tragen kommt, die klare Handschrift der Halle jedoch massgeblich prägte.

    Chronologie

    Die erste Basler Mustermesse wurde 1917 durchgeführt und 1926 eine erste Messehalle errichtet. 1954 folgte der heutige Kernbau, die sogenannte Rundhofhalle von Hans Hofmann, seit 1964 ergänzte die Halle 3 das Messeareal. Die Veranstalter entschieden sich Mitte der 1990er-Jahre, die erste Messehalle durch einen Neubau zu ersetzen. Dies erfolgte in zwei Abschnitten. Die Messehalle 1.0, der Ersatzneubau des rückwärtigen Teils, wurde vom Architekten Theo Hotz entworfen und innerhalb von nur zehn Monaten in den Jahren 1998/99 realisiert – die jährliche Uhren- und Schmuckmesse sollte auch 1999 stattfinden können. In den Jahren 2010 bis 2013 erweiterte das Architekturbüro Herzog de Meuron den Bau in Richtung Süden um die Messehalle 1.1.

    Lage

    Das Basler Messeareal ist in der Nähe des Badischen Bahnhofs am Messeplatz situiert. Die Messehalle 1.0 wird im Westen vom Riehenring, im Norden von der Maulbeerstrasse und im Osten von der Isteinerstrasse gefasst. Die Messehalle 1.1 ergänzt den Bau im Süden und beherbergt auch die Erschliessung durch das Foyer Nord in der City Lounge. Die Halle 1.0 ist mit der im Norden liegenden Halle 3 und der im Osten liegenden Halle 2 über Passerellen verbunden. Entlang des Riehenrings wurde eine Baumreihe gepflanzt.

    Beschreibung

    Der 210 Meter lange und 90 Meter breite, dreigeschossige Baukörper mit einer Ausstellungsfläche von 36’000 Quadratmetern präsentiert sich im städtebaulichen Kontext des dispers bebauten Riehenrings als langgezogener, technisch anmutender Glaskubus. Dem mit Wellblech verkleideten Funktionsbau ist an den Längsseiten jeweils eine Glasfassadenschicht vorgehängt, die je nach Blickwinkel und Witterung transparent oder reflektierend wirkt. Die Scheiben sind rahmenlos ausgeführt. Das Dachtragwerk, bestehend aus mächtigen, weissen Stahlträgern, kragt über die transparente Hülle und definiert dadurch eine architektonische Kante über den Gläsern. Die hinter dem Glas deutlich sichtbare Stahlkonstruktion verleiht der Messehalle eine klare Struktur. Die Glaskästen widerspiegeln die innere Struktur des Gebäudes. Sie fassen eine fünf Meter breite, lichtdurchflutete Pufferzone, in der sich sämtliche Aufzüge, Fluchttreppen, Technik- und Toilettenanlagen befinden. Durch diese Konzentration der Infrastrukturzone entsteht im Erd- und Obergeschoss ein freier bespielbarer Hallengrundriss. Zehn Lastaufzüge gewähren die Anlieferung über das Untergeschoss.

    Literatur

    Börlin, Raphael. Faszination der Grösse und Präzision im Detail – Die Messehalle 1 von Theo Hotz, in: www.architekturbasel.ch, 10.4.2020 (online). – Windhöfel, Lutz. Architekturführer Basel 1980–2004. Ein Führer durch die trinationale Stadt. Basel, Boston, Berlin 2004, Nr. 42. – Pestalozzi, Manuel. Frei und offen, in: Architektur & Technik, 06/1999, S. 10–16.
    Stand
    2020
    Bearbeitung
    Florencia Zwicky

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