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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Nord

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Süd

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Nordost

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Nordwest

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Nord

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Nordwest

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    Mattli Antoniushaus

    Fassade (Detail)

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    Mattli Antoniushaus

    Ansicht Ost (Eingang)

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    Mattli Antoniushaus

    Fenster (Detail)

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    Mattli Antoniushaus

    Innenraum (Kapelle)

    Mattli Antoniushaus

    Innenraum (Kapelle)

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    Adelbert Koch hat mit dem Mattli Antoniushaus in den 1960er-Jahren einen Baukomplex geschaffen, der eng an der Moderne, etwa an Werken Le Corbusiers orientiert ist. Der Morschacher Sichtbetonbaukörper ist nicht, wie häufig bei den dem architektonischen Brutalismus zuzurechnenden Gebäuden, plastisch-massig, sondern fein und kantig ausformuliert. Der Einsatz von Holzelementen schafft eine harmonische Verbindung zur ländlichen Umgebung. Das Mattli Antoniushaus bildet zusammen mit dem Immenseer Missionshaus von Otto Glaus eine Grundlage für mehrere kirchliche Heimbauten in der Innerschweiz, unter anderem auch dem Kloster Baldegg, das 1973 von Marcel Breuer konzipiert wurde.

    Chronologie

    Im Jahr 1960 entwickelte die franziskanische Laiengemeinschaft der Schweiz erste Ideen zum Bau eines Bildungs- und Ferienzentrums in Morschach. Fünf Jahre später, im April 1965, fiel der Entscheid für das Projekt des Architekten Adelbert Koch. Die Grundsteinlegung fand noch im selben Jahr statt. 1967 war die erste Bauetappe abgeschlossen. Den Endausbau übernahm ab 1976 Adalbert Koch jun. In den folgenden Jahren wurde ein Personalhaus ergänzt.

    Lage

    Das Antoniushaus befindet sich südlich des Morschacher Dorfkerns. Es liegt auf einer geneigten und nach Süden ausgerichteten Terrasse oberhalb des Vierwaldstättersees. Zum Gebäude hin führt nur die schmale Mattlistrasse. Die Erschliessung des Antoniushauses erfolgt über eine Stichstrasse. Gefasst wird das Gebäude von einem Spazierweg, auf dem die um einen Innenhof gruppierten Trakte erlebbar werden.

    Beschreibung

    Kernbau ist ein Nord-Süd orientierter, dreigeschossiger Riegel, der in drei Abschnitte gegliedert und gestaffelt in den Hang gefügt ist. Er beinhaltet im Erdgeschoss die Bibliothek und in den Obergeschossen Einzel- und Doppelzimmer. Das südliche Ende des flach gedeckten Baus ragt über einen tiefer gelegenen, zweigeschossigen Trakt in dem sich die Gastronomieräume befinden und auf dessen Nordseite der Eingangsbereich eingeschossig in Erscheinung tritt. Der westliche und der nördliche Trakt des Baukomplexes sind als flache Kuben in den Hang integriert. Sie enthalten ein Musikzimmer, eine Aula und die Antoniuskapelle. Der Versatz der Bauvolumen wiederholt sich an der Nordwestecke. Deckenplatten und geschlossene Wandscheiben aus horizontal geschaltem Sichtbeton bilden den architektonischen Rahmen des Baukomplexes. Zwischen die Deckenplatten des Kernbaus sind geschosshohe Fensterflächen eingesetzt. Am Kernbau sind die Brüstungen und die Fenster flankierenden Wandpartien mit vertikal angeordneten Holzlatten beplankt. Daraus ergibt sich ein Materialkontrast von Holz und Beton, der mit dem Wechsel von vertikal gesetzten Latten und den Abdrücken der horizontal ausgerichteten Schalungsbretter der Betonelemente spielt.

    Unter den Innenräumen kommt der Kapelle, die sich am Aussenbau lediglich durch einen eckig beschnittenen Betonwinkel mit quer eingespannter Glocke, abzeichnet, besondere Bedeutung zu. Der quadratische Raum wird diagonal bespielt. Über dem Altarbereich in der östlichen Ecke ist in die Quadranten der Betonrippendecke ein Oberlicht eingelassen. Weitere Lichtquellen sind ein hoch angesetztes, bunt verglastes Fensterband, welches den Sonnengesang des hl. Franz von Assisi illustriert und von Sr. Maria Raphaela Bürgi kreiert wurde, sowie eine indirekte Belichtung der Wände.

    Literatur

    Mattli Antoniushaus (Hg.). 50 Jahre Mattli Antoniushaus. Morschach 2017, in: www.antoniushaus.ch – Tomaschett, Michael. Antoniushaus Mattli und Kapelle St. Antonius von Padua, in: Infoblatt Morschach 3/2014, S. 14.
    Stand
    2019
    Bearbeitung
    Simon Schmuckli

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