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    Luzerner Kantonalbank

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    Fassade (Detail)

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    Mit dem Neubau der Luzerner Kantonalbank wurde eine Erneuerung des Gründerzeitquartiers zwischen der Pilatusstrasse und der Reuss initiiert. Das Geschäftszentrum kontrastiert stark mit dem historischen Kontext und ist mit dieser expliziten gestalterischen Prämisse ein wichtiges Zeugnis seiner Zeit. Die organisch geformten Fassadenelemente referenzieren an zeitgenössische Bürobauten des International Style.

    Chronologie

    Der Hauptsitz der Luzerner Kantonalbank, der 1909 als prunkvoller Neubarockbau errichtet worden war, entsprach in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Zweckmässigkeit und Ausnutzung der Räume nicht mehr den Anforderungen der Bank. Daher wurde 1963 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Bereits im Folgejahr stand fest, dass nur ein Neubau den Bedürfnissen gerecht werden konnte: Ziel war die Abkehr von einer rein repräsentativen Architektur hin zu einer funktionellen Bauweise. 1965 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben. Der bestehende Bau wurde 1968 abgerissen und im Folgejahr das Zürcher Generalunternehmen Karl Steiner mit der Ausführungsplanung und dem Neubau beauftragt. 1973 war der Baukomplex bezugsbereit. Zwischenzeitlich wurden die Gewerbeflächen im Erdgeschoss erweitert.

    Lage

    Die Luzerner Kantonalbank liegt an der Pilatusstrasse, welche seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert das Zentrum der Stadterweiterung Luzerns bildet. Die Pilatusstrasse führt vom Bahnhof aus direkt an die Überbauung heran. Das Grundstück wird ausserdem von der Hirschmatt-, der Theaterstrasse und dem Blumenweg begrenzt. Eine Fussgängerpassage führt quer durch den Baukomplex und verbindet die Pilatusstrasse mit der im Norden gelegenen Altstadt. Die Tiefgarage wird über eine rückseitige Rampe erreicht.

    Beschreibung

    Der u-förmig angeordnete Baukomplex zählt fünf Geschosse und ein zurückversetztes Attikageschoss. Er umfasst neben dem Bankgebäude auch ein Geschäftszentrum, das je nach Bedarf von der Bank oder von Fremdmietern genutzt werden kann. Die Positionierung der beiden Flügel differiert: Der Banktrakt ist von der Pilatusstrasse etwas zurückversetzt und ermöglicht so den Blick auf das in der Strassenflucht gelegene Geschäftszentrum im Nordwesten. Die sich in der Mitte der beiden Trakte befindende Plaza lockert den Gebäudekomplex auf und vergrössert den Fussgängerbereich an der Pilatusstrasse, an der unter anderem auch eine Bushaltestelle liegt. Das Erdgeschoss des Baukomplexes ist zurückversetzt, die verglasten Ladenfronten sind mit einer Kolonnade gefasst. Die Obergeschosse sind umlaufend geprägt von einer markanten Rasterfassade aus Kunststein, die orange verspiegelte Fenster fasst. Die Fensterbrüstungen und die Fensterstürze sind rautenförmig-eckig ausgeformt, die Laibungen konisch ausgebildet. Die Verbindungselemente aus Metall sind Teil der Gestaltung. Diese Detailausführung ermöglichte auch eine kohärente Eckausbildung. Das Attikageschoss setzt über einem weit auskragenden, mit einer Kehle akzentuierten Betongesims an und ist von der Strasse aus kaum wahrzunehmen. Das Signet der Luzerner Kantonalbank prägt als einziges Logo die Fassade. Die (Trag-)Struktur der Bank beruht auf einem Stützenraster von 8,76 auf 7,3 Metern, das räumliche Flexibilität gewährleistet. Die Stützen und die tragenden Wände sind aus Stahlbeton gefertigt, wobei die inneren, trennenden Wände aus Backsteinen oder aus Leichtbauelementen bestehen.

    Literatur

    Gmür, Otti. Architekturführer Luzern. Spaziergänge durch Raum und Zeit. Luzern 2003, S. 84. – Luzerner Kantonalbank (Hg.). Neubau Luzerner Kantonalbank. Luzern 1973.
    Stand
    2017
    Bearbeitung
    Celia Ibarra

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